Amy: Nr. 1 in England & Adoptionsgerüchte

Amy Winehouse wollte die 10-jährige Dannika Augustine aus der Karibik adoptieren.
Foto: rts

Amy Winehouse ist posthum mit "Back to Black" auf Platz 1 der Album-Charts gestürmt. Die Gerüchteküche um sie brodelt weiter: Angeblich wollte sie ein Kind adoptieren.

Die CD "Back to Black" von Amy Winehouse steht eine Woche nach dem Tod der 27-Jährigen auf Platz eins der britischen Album-Charts. Das Album, das der Britin endgültig zu Weltruhm verhalf, stand 2007 erstmals auf Platz eins der britischen Charts. Auch ihr Debüt-Album "Frank" stieg nach ihrem Tod wieder in die britische Hitliste ein und erreichte Platz fünf. In den Single-Charts sind mittlerweile fünf Lieder von Winehouse vertreten.

Gerüchteküche: Amy wollte Mädchen adoptieren

Neben der Chartstürmung sorgt Winehouse posthum mit ihren angeblichen Zukunftsplänen für Schlagzeilen. Die Sunday Mirror zum Beispiel meint zu wissen, dass Amy kurz vor ihrem Tod eine Adoption plante.

Sie habe ein Mädchen von der Karibikinsel St. Lucia adoptieren wollen. Die Großmutter der 10-jährigen Dannika Augustine teilte gegenüber der Zeitung mit, dass Winehouse' Anwälte schon dabei gewesen wären, alle gerichtlichen Schritte in die Wege zu leiten. Das dunkelhäutige Mädchen sei schockiert über den Tod von Amy Winehouse. Die finanziell sehr schwache leibliche Mutter von Dannika habe bereits ihr Einverständnis zu den Plänen von Amy gegeben, und auch der in Deutschland lebende von der Mutter getrennte Vater habe sich für die Adoption ausgesprochen. "Ich habe sie Mama genannt. Sie hat sich um mich gekümmert und wir hatten Spaß zusammen. Ich liebte sie und sie liebte mich" und "Ich habe mich darauf gefreut, mit ihr in London zu leben", wird die 10-Jährige im Mirror zitiert.

Auf Paparazzifotos, die von Winehouse auf St. Lucia geschossen wurden, ist Dannika tatsächlich oft mit Amy zu sehen, die sich während ihrer Zeit in St. Lucia sehr um das junge Mädchen gekümmert haben soll. Dort versuchte Amy Winehouse einen Entzug zu machen und vor der Medienmeute in London zu fliehen.

Die fünfmalige Grammy-Gewinnerin war am Samstag vor einer Woche tot in ihrem Wohnhaus im Londoner Stadtteil Camden gefunden worden. Sie hatte seit langem mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Berichten zufolge hatte sie erst im Juni einen Alkoholentzug in London abgeschlossen. Die Todesursache wird vermutlich erst in mehreren Wochen bekannt werden.

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(KURIER.at / mich) Erstellt am
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