Shabby Chic: Wohnwelten zum Wohlfühlen
Kein anderer Einrichtungsstil ist so kuschelig und dabei auch noch kostengünstig wie der Shabby Chic. Lassen Sie sich von diesen Wohnbeispielen inspirieren.
Wo das Gebrauchte und Ramponierte mit zarten Pastelltönen verschmilzt, wo Omas Lieblingsstücke mit modernen Einzelteilen kombiniert werden, wo grobe Textilien mit feiner Spitze harmonieren – da ist Shabby Chic zu Hause.
Wer sich so einrichten möchte, braucht einen Hang zur Nostalgie, viel Liebe zum Detail und ein Gespür für die Schönheit des Unvollkommenen. Die Engländerin Rachel Ashwell hat all das und gilt heute als Begründerin des Shabby-Chic-Stils. Sie eröffnete bereits 1989 ein kleines Geschäft, in dem sie „schöne Dinge“ verkaufte. Heute führt die Einrichtungsexpertin Geschäfte in Los Angeles, New York, Texas und London. In ihrem neuen Werk „Shabby Chic – Das große Inspirationsbuch“ zeigt sie anhand von zwölf Privathäusern in Großbritannien und den USA, wie dieser besondere Stil funktioniert.
Weiß steht für Eleganz, Ruhe und Klarheit. Es reflektiert das Licht, ist erfrischend und beruhigend gleichzeitig. Der Vorteil beim Einrichten: Helle Möbel und Accessoires lassen kleine Räume größer wirken. Und falls es doch einmal zu langweilig wird, kann man mit wenigen Handgriffen und einem einzigen Farbtupfer die Stimmung im Raum sofort verändern.
Weiße Decken, Hussen, Kissen oder Accessoires mit Spitzen, Perlen und Häkelbordüren sind perfekt für den romantisch-nostalgischen Einrichtungsstil. Wer nicht selbst häkeln kann, findet auf dem Flohmarkt bestimmt verschiedene Spitzen- oder Häkelbordüren. „Alte Spitze lässt sich wunderbar mit altem Schmuck kombinieren“, so Libelle. Für eine romantische Vintage-Dekoration rät sie: „Arrangieren sie Medaillons, alte Postkarten und kleine Accessoires mit Spitze zusammen.“
Auch ein Blick in den Kleiderkasten lohnt sich: Röcke und Kleider mit Volants und Rüschen können an einem Schrank oder einer Tür aufgehängt sehr dekorativ wirken. Für Libelle sind auch schöne Gedanken zu schade, um sie in nur einem Notizbuch festzuhalten. Sie schreibt auch gerne auf die Türen, Spiegel, Wände und Fußböden.
In ihrem Buch zeigt die Einrichtungsexpertin auch ihr neues Bed & Breakfast „The Prairie“ in Texas. Sie hat sich damit vor Kurzem den Traum von einem eigenen, kleinen Hotel erfüllt.