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Kombu ist ein Bestandtel von Dashi, dem japanischen Fischfond, der für zahlreiche Speisen in Japan eingesetzt wird. Außerdem wird aus Kombu ein Tee namens Kombucha angesetzt, der aber nichts mit dem österreichischen gleichnamigen Getränk gemein hat. In China und Korea wird Kombu in Kombination mit Bohnen verzehrt. © Bild: cc by atlai
Algen
24.11.2015

Tiefkühlpizza mit Seetang schützt Herz

Fertigprodukte mit Algen sollen deren Geschmack zwar nicht verändern, aber Krankheiten verhindern.

Wird verarbeiteten Lebensmitteln wie Tiefkühlpizza, Hot Dogs oder Fertignudeln Seetang zugefügt, könnte das Herz-Kreislauf-Krankheiten deutlich senken. Davon sind Wissenschafter der University of Denmark überzeugt.

Ihr Vorschlag: Fünf Prozent des Pizzateiges und anderer Teige in Fertigprodukten sollten durch getrocknete Algen ersetzt werden. Das ist gerade die Menge, die laut Testessern den Geschmack des Teiges nicht verändert.

Seetang enthält unter anderem Eiweiße, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Herzgesundheit fördern. Das enthaltene Salz führt – anders als die von der Industrie zugefügten Salze – nicht zu erhöhtem Blutdruck. Insgesamt kommen für die Forscher um Ole G. Mouritsen 35 verschiedene Seetang-Arten in Frage, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gesundheitsförderliche Effekte haben.

Ein weiterer Vorteil der Algen sei, dass sie die Geschmacksrichtung Umami enthalten. Dieser fünfte Geschmack neben süß, sauer, salzig und bitter sorgt auch für ein Sättigungsgefühl und kann den Heißhunger auf Salz, Zucker und Fett reduzieren. Wird also Seetang vergleichsweise ungesunden Produkten beigemengt, werden diese aufgewertet.

Warum Algen so gesund sind