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epa02832854 Indian labourers walk as they hold paddy seedlings to be planted in a paddy field at the village of Suchate Garh near the border to Pakistan, about 25km from the northern Indian city of Jammu, 20 July 2011. Rice is the principal crop grown in India, and the country ranks second only to China in world rice production. Sowing has begun earlier than usual this year due to the early onset of the annual monsoon rains that feed the farms which provide a livelihood for more than 60 per cent of India's 1,1 billion people. EPA/JAIPAL SINGH © Bild: APA/JAIPAL SINGH
Umfrage
12.04.2013

Weltwirtschaft: Erholung fasst nur langsam Fuß

Die Skepsis über die Weltwirtschaft nimmt zu. Volkswirte erwarten eine Steigerung von 3,2 Prozent.

Die Weltwirtschaft wird dieses Jahr nach Einschätzung von Volkswirten nicht aus der Flaute herauskommen. Vor allem die Eintrübung der Aussichten in Europa und den USA hat den zu Jahresanfang aufkeimenden Optimismus wieder weitgehend erstickt, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter rund 400 Ökonomen aus aller Welt ergab.

Allerdings sehen die Experten viele wirtschaftliche Gefahren deutlich gelassener, die ihnen vor einem Jahr noch große Sorgen bereitet haben. Damals hatten sie noch eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft sowie die Folgen der Fiskalklippe in den USA gefürchtet.

Im Schnitt erwarten die Volkswirte, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,2 Prozent zulegt und damit das vom Internationalen Währungsfonds (IWF) berechnete Tempo von 2012 beibehält. Während Chinas Wirtschaft den Prognosen zufolge in diesem Jahr zu neuem Leben erwacht, deutet sich in den USA eine Verlangsamung an.

Europa wird seine Rolle als Bremsklotz nicht abschütteln können. "Die Erholung der Weltwirtschaft fasst langsam Fuß, aber es wird eine unausgeglichene, unsichere und nicht gerade beeindruckende Erholung werden", resümiert Craig Wright von der RBC in Toronto.

2014 geht's aufwärts

Die Aussichten für 2014 bewerten die Ökonomen etwas zuversichtlicher: Dann erwarten sie im Schnitt ein Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent.

In der Eurozone erwarten die Experten in diesem Jahr ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent, nachdem sie vor drei Monaten erst ein Minus von 0,1 Prozent erwartet hatten.