US-Unternehmer macht für Scheidung eine Milliarde locker

Porträt von T. Boone Pickens in einem blauen Anzug.
Die Trennung des Ölmagnaten Harold Hamm ist eine der teuersten aller Zeiten.

Seine Scheidung kommt den US-Ölmagnaten Harold Hamm extrem teuer zu stehen: Der Chef der Energiefirma Continental Resources muss seiner Ex-Frau Sue Ann 995 Millionen Dollar (800 Millionen Euro) zahlen. Diese Summe legte ein Gericht im US-Bundesstaat Oklahoma fest. Damit gehört die Scheidung der beiden Eheleute zu den teuersten in der Landesgeschichte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Eine Frau mit langen braunen Haaren schaut nach oben.
Sue Ann Hamm stands in the courthouse hall before divorce proceedings with Harold Hamm, founder and CEO of Continental Resources, in Oklahoma City, Oklahoma, in this September 22, 2014 file photo. Global news organization Reuters has asked an Oklahoma court to open courtroom proceedings to the public and unseal trial transcripts of the two-month-long divorce trial of billionaire oilman Harold Hamm and his wife, Sue Ann Hamm. Picture taken September 22, 2014. To match Special Report CONTINENTAL-HAMM/DIVORCE REUTERS/Steve Sisney/Files (UNITED STATES - Tags: BUSINESS LAW ENERGY HEADSHOT)
Der 68-jährige Hamm gehört zu den reichsten Männern der USA, das MagazinForbesführt ihn in der Liste der 400 vermögendsten Landesbewohner auf Platz 33. Allein der Wert seines 68-prozentigen Firmenanteils an Continental Resources beträgt demnach fast 14 Milliarden Dollar. DasTime-Magazin nahm ihn 2012 in die Liste der einhundert einflussreichsten Menschen auf.

Zwar hat Hamm seiner Verflossenen bereits 22 Millionen Dollar überwiesen, die 58-Jährige hielt das aber nicht für angemessen - und darf sich nun über einen weitaus größeren Geldregen freuen: Gemäß dem Urteilsspruch muss der schwerreiche Unternehmer bis Jahresende weitere 322.731.842 Dollar an Sue Ann zahlen. Danach wird eine "monatliche Pension" von sieben Millionen Dollar fällig, bis die Restsumme von 650 Millionen Dollar vollständig ausbezahlt ist. Hamm kann gegen das Urteil noch Einspruch einlegen.

Kommentare