Spiderman will Shrek übernehmen
Eine spielerische Ehe bahn sich an: Der US-Spielwarenkonzern Hasbro könnte sich schon bald das Trickfilmstudio Dreamworks Animation einverleiben, berichten US-Medien. Hasbro ist unter anderem für sein Spiel "Monopoly" bekannt. Kräftig Kasse macht der Konzern aber mit seinen Figuren rund um Kino-Hits wie " Star Wars", "Spider Man", " Iron Man" oder " Transformers". Aus den Dreamwork Studios kamen Filme wie "Shrek" oder "Madagascar". Zuletzt musste das Trickfilmstudio allerdings mit Filmen wie "Turbo" und "Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman" einige Flops an den Kinokassen verkraften.
Laut Medienberichten soll Dreamworks bereits mit dem japanischen Mobilfunk-Konzern Softbank über eine Übernahme verhandelt haben, die beiden hätten sich allerdings nicht einigen können. Jetzt ist Hasbro auf den Spielplan getreten. Dass sich diese beiden nun einigen, ist nicht ganz unwahrscheinlich. Hat Hasbro doch vor kurzem ein eigenes Studio gestartet, das Filme über seine Spielfiguren produzieren soll.
Mehr als 30 Dollar
Nach Informationen der Financial Times will Hasbro mehr als 30 Dollar pro Dreamworks-Aktie zahlen. Das würde gegenüber dem aktuellen Kurs einen Aufschlag von mehr als einem Drittel bedeuten. Dreamworks Animation war zuletzt rund 1,9 Milliarden Dollar wert.
Rund um den Globus jammern viele Spielwaren-Produzenten über flaue Geschäfte, Hasbro hat keinen Grund zur Klage. Im dritten Quartal zog der Nettogewinn um 43 Prozent auf knapp 181 Millionen Dollar an. Vor allem in Asien und Lateinamerika legten die Geschäfte kräftig zu.
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