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APA11953092-2 - 18032013 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA 0079 WI - Bank Austria-Chef Willibald Cernko während einer PK zum Jahresergebnis der Bank Austria am Montag, 18. März 2013. Beteiligungsverluste und abermalige Firmenwertberichtigungen haben im Schlussquartal 2012 tiefrote Spuren in der Bilanz der Bank Austria hinterlassen. APA-FOTO: ROLAND SCHLAGER © Bild: APA/ROLAND SCHLAGER
Verkauf
07.08.2015

Bank Austria wird ihre Ukraine-Tochter los

Exklusive Verkaufsgespräche mti Alfa-Group des russischen Oligarchen Michail Fridman.

Die Bank Austria dürfte ihr Ukraine-Abenteuer schon bald beenden. Der russische Oligarch Michail Fridman hat mit seiner Alfa-Group Interesse an der schwer defizitären ukrainischen Tochterbank Ukrsotsbank. Mit der in Luxemburg ansässigen ABH Holdings werde in den nächsten drei Monaten exklusiv über einen Verkauf verhandelt, teilte die UniCredit am Freitagabend in einer Aussendung an. Im Gegenzug soll die UniCredit Minderheitsanteile an der ABH Holdings erhalten.

Die durch die anhaltende Wirtschaftskrise in der Ukraine schwer gebeutelte Ukrsotsbank ist ein Klotz am Bein der Bank Austria und hatte zuletzt das Halbjahresergebnis mit 202 Millionen Euro belastet. Schon seit Monaten wird daher nach einem Käufer Ausschau gehalten. Der gebürtige Ukrainer Fridman, einer der reichsten Russen, ist größter Aktionär der russischen Alfa Bank und hat Anteile am russischen Telekom-Riesen VimpelCom. Die Alfa Bank ist auch in der Ukraine präsent.

Im Mai gab es Gerüchte, wonach die Alfa Bank auch an der Übernahme der tschechischen Tochterbank der Raiffeisen Bank International (RBI) interessiert sei. Die Gerüchte wurden damals weder von der Alfa Bank noch von der RBI kommentiert.