Wiener Bezirksblatt urbanisiert
atDas Wiener Bezirksblatt ist fertig. Die vom Echo Medienhaus und mit einer 24,9-prozentigen Mediaprint-Beteiligung verlegte Zeitung wurde relauncht und dabei modernisiert und urbanisiert. Und so sieht die Zeitung, deren letzten Gesamt-Überarbeitung in den Jahren 1999 und 2000 erfolgte, nun aus:
Das optische Erscheinungsbild entspricht nun tatsächlich einer Wochen-Zeitung. Es löste ein Printmedien-Design ab, dessen Vorbild eine monatlich erscheinende Publikation war. So skizziert Chefredakteur Thomas Landgraf die offenkundigsten und augenfälligsten Neuerungen. Er erklärt: "Das neue Look-and-Feel orientiert sich an einer zeitgemäßen, urbanen Wochenzeitung".
In dieser Taktung wird das Wiener Bezirksblatt auch erscheinen. Deren Jahrgang 2012 wird 44 Ausgaben umfassen und jede dieser Ausgaben wird mit einem Umfang von 48 Seiten erscheinen.
Als Rolle wurde, wie Geschäftsführer Thomas Strachota erklärt, jene, des "Leitmediums für lokale und regionale Informationen" in Wien definiert. Daher sind die Schauplätze die 23 Wiener Gemeindebezirke.
Die inhaltliche Tiefe wird mittels zweier Mutationsweisen generiert. Strachota: "Neben 23 Bezirksmutationen wird es vier Regional-Mutationen geben. Für die regionale Abdeckung sorgen die beiden stellvertretenden Chefredakteure Catharina Gruidl und Hans Steiner.
Das neue Wiener Bezirksblatt ist von den Strecken "Nachbarschaft", "Gesellschaft", "Freizeit", "Unterhaltung" und der Gesellschaftskolumne "Stadtgespräche", die von Andrea Buday kommt, geprägt.
Chefredakteur Landgraf: "Ressort-Aufmacherseiten entfallen in der neuen Blattstruktur zugunsten eines direkten Einstiegs in die jeweiligen Themen, denen dadurch mehr Platz eingeräumt wird".
Nach dem Relaunch und mit dem vorliegenden Design soll die Wochenzeitung explizit und implizit das "positive Lebensgefühlt der Stadt Wien" transportieren und der Leserschaft vermitteln.
Landgraf ergänzt: "Wir nehmen die Themen, die die Stadt bewegen, sehr ernst. Genau so ernst nehmen wir auch unseren Auftrag, den Menschen in Wien die schönen und lebenswerten Seiten der Stadt näher vor Augen zu führen."