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Wirtschaft/atmedia
16.09.2009

Für die Ewigkeit

at // Den Status Quo findet ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ziemlich kommod. Darum verteidigt er diesen, gestärkt, nachdem die politische Frühjahrsjagd nach seinem Kopf erfolglos zu Ende ging.

Ball rollt vom Küniglberg ins Parlament

ORF 1 bleibt ORF 1 und fungiert weiterhin als quotenschwaches Unterhaltungs-, Sport- und Informationsvollprogramm. ORF 1 und ORF 2 gehören zusammen wie untrennbare Geschwister stellt Wrabetz klar. Die Sanierung läuft. Es wird gespart wo es geht. Die für 2010 angepeilte schwarze Null ist zwar nicht greif- jedoch umso vorstellbarer. Der "Musterschüler" fordert nun von der Politik Klarheit. Die morgige Enquete soll, so die Erwartung des ORF-Generaldirektors, endlich Klarheit hinsichtlich Einheit, Unabhängigkeit und finanzieller Rahmenbedingungen bringen. Wrabetz ist optimistisch, dass der EU-Sanktus zur Finanzierung die Regierung überzeugt, keine weiteren Werbebeschränkungen aufzuerlegen und die durch ein frühreres Budgetbegleitgesetz blockierte Gebührenrefundierung in rollenden Rubel umzumünzen. Jedenfalls hat es sich der ORF-Generaldirektor diesmal nicht nehmen lassen, diese Woche selbst zur "entscheidenden Woche für den ORF" auszurufen und nicht mehr den medialen Mitbewerb über D-Days, etc. entscheiden zu lassen.

Kleine Zeitung, Seite 74 f.

Mehr dazu in: Wiener Zeitung Online (Wiener Zeitung, Seite 20)Kurier.at (Kurier, Seite 34)DerStandard.at (Der Standard, Seite 37)