DMVÖ positioniert sich neu
atDer komplexere Kommunikationsalltag, neue Akteure an den Schalthebeln der Verbandsführung und die Verpflichtung gegenüber den Mitgliedern nicht nur am Puls der Zeit sondern eher sogar einen entscheidenden Impuls davor zu sein, prägen den Handlungsspielraum des Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ). Aus diesen Rahmenbedingungen heraus entwickelt der Verband um Präsidenten Anton Jenzer ein neues Selbstverständnis, die zunächst in einer Modifikation der bestehenden Vertretungsstrategie mündete.
Dafür gibt es mehrere, deutlich erkennbare Zeichen. Das ist einerseits der DMVÖ Kongress am 21. Oktober in Wien und andererseits ein Dachmarken-Konzept für den Gesamt-Auftritt des Verbandes. Letzterer wurde von Draft FCB unter der Federführung von Vorstandsmitglied und Draft FCB-Geschäftsführer Florian Zelmanovics-Perl erneuert. Ab sofort, erklärt er im Rahmen der heutigen Präsentation in Wien, steht DMVÖ als Dachmarke und alle Leistungen und Initiativen sind diesem Postulat untergeordnet. Fürderhin heißt es somit DMVÖ Congress, DMVÖ Award, DMVÖ Facts & Friends, DMVÖ Services, DMVÖ Unplugged, etc.
Stringente MarkenführungEiniges wurde beibehalten. Anderes wie die Betitelung des Wettbewerbs Columbus in DMVÖ Award ist neu. Dies ist im Sinne einer stringenten Markenführung logisch und drängt sich auf. Zelmanovics-Perl: "Es werden weiterhin die Columben vergeben. Daran ändert sich nichts. Der Wettbewerb ist jetzt klar und deutlich dem DMVÖ zuzuordnen." In dieser Adaption wurde das Gesamtleistungsspektrum des Verbandes den Bereichen "Wissen, Service, Impulse" zugeordnet. Diese wurden auch in die Wort-Bild-Marke eingefügt und bilden die Tagline und den Claim. Damit wurde, so Zelmanovics-Perl, ein klares Mission-Statement definiert. Dieses lautet: "Als unabhängige Interessensvertretung bietet der DMVÖ seinen Mitgliedern eine Wissensplattform, die zum Austausch mit Experten einlädt, Impulse setzt und relevante Serviceleistungen zur Verfügung stellt." Die Systematik der Marke zieht sich künftig durch alle Verbandsebenen und alle korporative Ebenen.
Konzentration und Vielfalt sind die zwei Säulen des Verbandes, erklärt Jenzer. Das heißt Konzentration auf Dialogmarketing und mit Vielfalt ist die gesamte Wertschöpfungskette gemeint. Damit, so Jenzer, sind nicht nur alle Mitglieder integriert, damit sind auch alle Facetten digitaler Dialoge abgedeckt. Dort liegt für den DMVÖ klarerweise die Zukunft. Wir wollen, präzisiert Jenzer, im Digitalen eine Schwerpunkt setzen mit Berücksichtigung der Verzahnung zum klassischen analogen Dialogmarketing. Für das Digitale für die Taskforce DMVÖ Digital gegründet, die unter der Leitung von Vizepräsidenten Markus Zadina aus 13 Mitgliedern wie etwa Google, twyn group, Fastbridge, Mindshare, Ligatus und b2performance besteht. Diese Gruppe bereitet eigene Veranstaltungen - derzeit denkt man an Workshops - vor, die sich um Search Engine Optimization, Targeting, Performance Marketing, Mobile Marketing, etc. drehen.
Welchen Stellenwert Digital Marketing hat, lässt sich aus dem seit vergangenen Freitag fertigen Programm des DMVÖ Congresses mit dem Titel "Future happens" ablesen. Social Media, Mobile Marketing, Apps, iPhone, Social CRM, etc. prägen das Inhaltsspektrum. Klassische Themen der Branche finden sich auch, weisen jedoch fast durchwegs technologische Komponenten auf. Dazu launcht der Verband eine iPhone-App, die als Guide durch den Tag im Museum für Angewandte Kunst führen wird. Mittels Twitter-Wall können die Besucher mit den Referenten und Vortragenden interagieren. Jenzer und Zelmanovics-Perl haben als Erfolgskriterium 250 Besucher definiert.
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