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© Bild: Kurier
Arbeiterkammer
06.09.2013

Westbahn: Weitere Kritik an Pendlerzuschlag

Bei der Arbeiterkammer mehren sich die Beschwerden über den geplanten Pendlerzuschlag. Sie fordert, den Aufschlag zurückzunehmen.

Am Montag kündigte die Westbahn an, ab kommender Woche rund um Wien vor neun Uhr und zur Stoßzeit am späten Nachmittag zwei Euro zusätzlich zu verrechnen (mehr dazu...). Die Strecke Amstetten-Wien kostet dann drei Euro mehr. Betroffen sind Besitzer von Jahres-, Monats-, Wochen- und Tageskarten. Die Preise für Einzeltickets werden nicht angehoben. Nachdem sich Verkehrsministerin Doris Bures, der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und die Fahrgastvertreter von probahn bereits skeptisch zu dem Vorhaben geäußert haben (mehr dazu...), reißt die Kritik nicht ab.

Am Freitag forderten die Arbeiterkammern Wien und Niederösterreich das Unternehmen auf, den Aufschlag zurückzunehmen. Sie berichteten von "vielen" Beschwerden "empörter" Betroffener in den vergangenen Tagen.

"Wer täglich mit der Bahn zur Arbeit fährt, muss sich darauf verlassen können, dass die Jahreskarte gilt. Fahrtkosten dürfen nicht plötzlich erhöht werden, weil ein Bahnunternehmen neu kalkuliert“, so AK-Wien-Verkehrsexpertin Silvia Leodolter in einer Aussendung.