Haute Couture in Paris mit hohem Überraschungsbesuch.
Kommt sie, oder kommt sie nicht? Das war die Frage bei den Haute-Couture-Schauen in Paris, so lange Carla Bruni-Sarkozy Frankreichs „Première dame“ war. Sie kam nicht ein einziges Mal. Diesmal war alles anders. Anlässlich der Haute-Couture-Premiere des Hauses Schiaparelli, feierte auch Carla Bruni ihre Premiere in der ersten Reihe – an der Seite eines weiteren Stargasts: Designer Jean-Paul Gaultier.
Bei der Gaultier-Show saß übrigens das Tiroler TraumpaarMarkus Langes-Swarovski&Julia(Ex-Model) auf den allerbesten Plätzen. Ihre Premiere direkt am Catwalk. Meister Gaultier ist ein guter Kunde in Wattens. Für eine Jeansjacke wollte der Modeschöpfer Nieten aus Kristall.
Die erste Couture-Kollektion vonMarco Zaninifür Schiaparelli-NeobesitzerDiego della Valle, dem Chef der italienischen Tod’s-Gruppe, fand Carla Bruni großartig. „Ich bin begeistert“, meinte sie enthusiasmiert.
Elsa Schiaparelli ( 1973), die große Gegenspielerin und erbitterte Feindin von Coco Chanel ( 1971), die 1928 ihre erste Boutique in Paris eröffnet hatte, zählte Greta Garbo und Mae West zu ihren Kundinnen. Die Römerin war eine Freundin von Pablo Picasso und Salvador Dali. Und die beiden genialen Modeschöpferinnen konnten einander nicht ausstehen. Trotz oder weil sie so unterschiedlich waren. Coco Chanel befreite die Frau von Welt vom Korsett, brachte Schlichtheit und Bequemlichkeit in die Damenmode.
Elsa Schiaparelli brachte dafür Surrealismus und Dadaismus in die Mode ein. Da wurde ein Schuh zum Hut und grelles Pink zur Lieblingsfarbe. Auch SchauspielerinMarisa Berensonkam zur Show. Schiaparelli war ihre Großmama.