Nur bei einem Besuch ihrer Eltern mit ihrem Baby North wurde der Reality-Star vor kurzem gesehen. Das kleine Mädchen wurde sorgsam verdeckt. Über dem Dach des Hauses kreisten sogar Helikopter mit Fotografen darin, um ein Bild des Babys zu bekommen.
Ihr Kind will KK (Kim Kardashian) nicht derart vermarkten wie sich selbst. Sagt sie. Allerdings ist auch durchgesickert, dass die sendungsbewusste Socialité sehr wohl ein ausgefallenes Fotoshooting mit ihrer Kleinen plant.
Kim Kardashian ist in den USA vom Paris Hilton-Anhängsel zum großen Star mutiert. Als Reality-Show-Sternchen schlug sie mit "Keeping Up with the Kardashians" ein wie eine Bombe, dennoch blieb sie stets nur das geschäftstüchtige It-Girl, das es trotz Anstrengungen nicht in die oberste Liga Hollywoods schaffte. Bis jetzt.
Denn die Beziehung mit Kanye West – dem millionenschweren Hip-Hop-Künstler, der Ansehen genießt und mächtige Freunde wie Jay-Z hat – macht Fräulein Kardashian den Aufstieg im Showbiz um vieles leichter.
Berechnend
Eiskalte Berechnung wurde ihr nicht erst bei der Heirat mit Basketballer Kris Humphries unterstellt. Nach nur 72 Tagen Ehe reichte die 31-Jährige die Scheidung ein.
Davor hatte sie die Hochzeits-Bilder und Videos an Medien verkauft. Durch Sponsoren musste "der schönste Tag im Leben" um satte 10 Millionen Dollar nicht selbst berappt werden.
Die Heirat roch nach der Blitzscheidung sogar für viele eingeschworene Bewunderer von Kim nach reiner Geldmacherei. Nicht nur der Gang zum Altar wurde bezahlt, aufgrund von Verträgen mit Magazinen verdiente sie angeblich 18 Millionen Dollar an der Hochzeit.
Von der Inszenierungssucht und Geldmacherei der Kardashians haben nicht nur einige Fans die Nase voll. Auch Promis wie Beyonce oder Anna Wintour wollen nichts mit den Reality-Stars zu tun haben.
... so eisig geht es bei den Damen zu. Jay-Zs Frau Beyonce ist die neue Flamme des Familienfreundes angeblich alles andere als recht. Einer Party in London, die Jay-Z organisiert hatte, blieb sie nach großen Streitigkeiten fern, weil Kanye seine neue Freundin anschleppte.
Bei Promis unbeliebt
Jennifer Lopez findet ebenfalls wenig Gefallen an dem Socialite. J.Lo wolle sich nicht mehr mit Kim Kardashian gemeinsam auf dem roten Teppich fotografieren lassen, berichtet InTouch.
Auch Gwyneth Paltrow soll die Anwesenheit von Kim auf Partys nicht gerade schätzen. Auf wirklich hochkarätige Sausen wird das TV-Sternchen aber ohnehin (noch) selten eingeladen.
Auf die Mode-Party schlechthin, der MET Gala, war sie 2012 nicht eingeladen. Vogue-Chefin Anna Wintour organisiert den sogenannte "Costume Institute Ball".
Für den Teufel in Prada ist alles, was mit dem Namen Kardashian zu tun hat ein rotes Tuch. Und die mächtige Wintour wacht selbst über die Gästeliste der MET Gala.
Heuer schaffte sie es aber dank ihres Herzblattes West auf Modeparty zu kommen. Der sang auf der Veranstaltung – und durfte daher klarerweise einen Gast mitnehmen – der auf Kim Kardashian hört.
Nur über Wintours Leiche komme Kim auf das Cover der Vogue, so ein Bekannter von Anna Wintour. "Sie hasst Kim". Solange Wintour die Chefin des Modemagazins ist, wird man Frau Kardashian darin nicht finden, so die Quelle.
Beide sind durch Reality-Shows rasant bekannt geworden – und das ohne jegliches Gesangs- oder Schauspieltalent. Im Bild: Paris Hilton und Kim Kardashian zu einer Zeit als nur Paris bekannt war und Kim lediglich als ihr Anhängsel galt - und noch etwas anders aussah als heute.
Auch einen Amateur-Sexfilm haben beide It-Girls gedreht und für die umöglichsten Dinge wie Dosenprosecco und Haarentfernungsmittel geworben. Der Dauerpräsenz in allen Medien waren die Fans von Paris schon vor einiger Zeit überdrüssig - nun könnten sie bald auch keinen Bock mehr auf Kim haben.
Naja, edel ist anders, um nicht zu sagen das genaue Gegenteil. Wir warten derweil auf die Nacktfotos der schwangeren Kim oder die ersten Babybilder – die sie sich mit Sicherheit gut bezahlen lässt.