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Aida Garifullina, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. © Bild: KURIER/Jeff Mangione
Opernball 2015
11.02.2015

Aida Garifullina: Die Sopranistin eröffnet den Opernball

"Mein Traum wird wahr!": Aida Garifullina singt am Donnerstag bei der Eröffnung – das Interview.

Mit ihrem Auftritt am kommenden Donnerstag in die Opernball-Geschichte einzugehen, wie einst Anna Netrebko, die 2007 stimmlich wie äußerlich die Welt begeisterte, ist freilich ihr großer Traum. "Das ist das Ziel jeder Sängerin", schmunzelt Aida Garifullina (27). Der KURIER traf die russische Sopranistin, die u. a. in Wien studierte und seit Saisonbeginn Staatsopern-Ensemblemitglied ist, vor ihrem Ball-Debüt.

KURIER: Ihr erster Ball?

Aida Garifullina: Ja, mein erster Wiener Ball – und das gleich mit diesem großen Auftritt. Das macht mich etwas nervös, aber ich bin sehr glücklich, schließlich habe ich davon schon als Kind geträumt.

Wovor haben Sie Angst?

Es wäre komisch, wenn man nicht Panik hätte, einen Fehler zu machen oder zu stolpern. Aber ich habe so hart an der Arie gearbeitet, dass schon nichts schieflaufen wird. Außerdem passt "Je veux vivre" sehr gut zu mir.

Wann entstand Ihr Wunsch, Ihr Leben dem Gesang zu widmen?

Meine Eltern haben mich sehr gefördert: Ich habe als Kind gemalt, getanzt, Klavier gelernt und natürlich Gesang. Letztlich haben wir uns für das Singen entschieden. Die richtige Entscheidung.

Gaben Sie viel dafür auf?

Eigentlich meine gesamte Jugend, denn ohne Disziplin kommt man nicht weiter. Bis jetzt hat es sich gelohnt.

Wer ist Ihr Vorbild?

Plácido Domingo ist mein Held, er hat so viel Energie.

Sie sind für eine Opernsängerin sehr dünn ...

Das sagen viele, aber ich mache mir nicht so viele Sorgen darum. Ich mache Yoga, bewege mich viel und genieße das Leben! (lacht)