Warten auf das WM-Fieber
30 Tage vor Beginn der alpinen WM in Schladming herrscht in der Obersteiermark Ski-Hochsaison.
In zehn Minuten hab ich Zeit, ich muss nur noch schnell mit einem Skilehrer abrechnen", sagt Michael Tritscher. Der ehemalige Slalom-Spezialist leitet eine Skischule in Schladming und kann sich dieser Tage nicht über zu wenig Arbeit beklagen. "Rund um Weihnachten ist bei uns immer die Hölle los", sagt der 47-Jährige, der für Österreich bei den Olympischen Spielen in Albertville 1992 Bronze geholt hat.
Rück- und Ausblick
Seit 1998 hat sich im Skisport einiges verändert. "Durch das neue Material ist die Fahrweise ganz anders geworden. Wir sind noch mit 2,03-Meter-Skiern gefahren, heute sind es 1,65 Meter", erinnert sich der dreifache Weltcupsieger, der sich aber zu keiner WM-Prognose hinreißen lassen will: "Wenn ich wüsste, ob Marcel Hirscher den Slalom gewinnt, würde ich keine Skischule leiten."