Die Formel 1 ist startklar für den Börsegang
Bernie Ecclestone wirbt für einen Börsegang von Delta Topco. Die Firma ist Rechteinhaberin des Formel-1-Zirkus.
Man könnte es das Rennen von Singapur nennen: Seit Dienstag buhlt Formel-1-Chef Ecclestone um Investoren und wirbt für einen Börsegang von Delta Topco. Die Firma ist Rechteinhaberin des Formel-1-Zirkus und soll bei einem Börsegang in Singapur bis zu drei Milliarden Dollar einsammeln.
Für die Finanzinvestoren soll es das ganz große Geschäft werden: Rund 840 Millionen Dollar zahlte die Luxemburger CVC 2006 für 63,4 Prozent und half Ecclestone damit, die Rechte von der Bayerischen Landesbank zurückzukaufen.
Für CVC hat sich das Geschäft schon rentiert: Für 1,6 Milliarden sollen 23,4 Prozent der Anteile vor Kurzem an die weltgrößte Heuschrecke, Vermögensverwalter Blackrock und zwei weitere Finanzinvestoren gegangen sein.
Die Hände dürfen sich auch die Top-Teams reiben: Ferrari und Red Bull sollen sich laut Sky ihr Formel-1-Engagement für die kommenden sieben Jahre vergoldet haben: Im "Concorde Agreement" sei Ferrari ein Aktienpaket zugesprochen worden, Red Bull soll eine Sonderzahlung von 35 Mio. Dollar erhalten.
-
Hauptartikel
-
Hintergrund