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Sport
05.12.2011

IAAF ändert Weltrekord-Kriterien im Damen-Marathon

Die vom Leichtathletik-Weltverband IAAF beschlossene Änderung der Weltrekord-Kriterien im Damen-Marathon sorgt für Kritik.

Laut der ab 2012 in Kraft tretenden Regel werden nur noch jene Zeiten als Marathon-Weltrekorde anerkannt, die in reinen Frauen-Bewerben gelaufen wurden bzw. werden. Damit gelten die 2:15:25 Stunden der Britin Paula Radcliffe vom London-Marathon 2003 nur noch als Weltbestmarke.

Als Weltrekord wird künftig 2:17:42 Stunden, Radcliffes zweitbeste Zeit aus dem Jahr 2005, geführt. Die Vereinigung der weltgrößten Marathons (Boston, London, Berlin, Chicago, New York) und die Vereinigung der internationalen Marathon-Veranstalter (AIMS) empfinden diese Entscheidung als unfair. Sie werde der Geschichte des Straßenlaufsports nicht gerecht. "Es sollte zwei Weltrekorde, einen für gemischte Rennen und einen für Frauen-Rennen geben", teilte die AIMS mit und kündigte Gespräche mit der IAAF an.