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© Bild: EPA
Sport
22.05.2012

Giro: Wieder ein Österreicher in Top 10

Matthias Brändle nutzte eine Ausreißergruppe zum 7. Platz. Am Mittwoch geht's über vier Pässe nach Cortina d’Ampezzo.

Nach dem Ruhetag ist vor dem nächsten Kraftakt, also hielten sich die Favoriten auf den Gesamtsieg am Dienstag vornehm zurück beim 95. Giro d’Italia. Am Dienstag prägte eine zehnköpfige Fluchtgruppe die 16. Etappe, von Limone sul Garda ging es meist sanft, aber doch stetig ansteigend nach Falzes/Pfalzen hinauf.

Rund 100 Kilometer lang hatten die im Gesamtklassement ungefährlichen Herrschaften das Renngeschehen für sich, und mittendrin war erneut ein junger Österreicher aus dem bayrischen Team NetApp: Matthias Brändle.

Bis zum letzten steilen Anstieg des Tages durfte der 22-jährige Hohenemser noch von einem Husarenstück träumen, vier Kilometer vor dem Ziel aber zog der Baske Gorka Izagirre Insausti (Euskaltel) davon und sicherte sich den Solosieg. Für Brändle blieb mit 43 Sekunden Rückstand der ausgezeichnete siebente Platz; der Vorarlberger war bereits auf der neunten Etappe in der vergangenen Woche Achter. Sein Teamkollege Daniel Schorn war auf dem 9. Abschnitt Fünfter gewesen.

Das Feld mit den Favoriten auf den Gesamtsieg genoss hingegen die Landschaft entlang von Etsch und Eisack und kam geschlossen knapp neun Minuten hinter Tagessieger Izagirre ins Ziel. Der Gesamtführende Joaquin Rodriguez (Sp), sein kanadischer Verfolger Ryder Hesjedal (+30 Sekunden) und der drittplatzierte Italiener Ivan Basso (+1:22 Minuten) schonten sich für das, was am Mittwoch ansteht: Auf den 187 Kilometern von Falzes/Pfalzen nach Cortina d’Ampezzo sind die Pässe Valparola (2197 Meter), Duran (1601 m), Forcella Staulanza (1766 m) und Giau (2236 m) zu überqueren.