Zwei Sieger bei Salzburg - Admira
Der Meister beendet die Liga-Saison mit einem Sieg über den Aufsteiger, der es in den Europacup schafft.
Die Anhänger der Salzburger Meisterkicker wurden am Donnerstag noch einmal auf die Probe gestellt. Bei der Präsentation der Startelf für das abschließende Heimspiel der Saison gegen Aufsteiger
Admira musste der meisterliche Fan in den Untiefen seines Langzeitgedächtnisses kramen.
Zehn Stammspieler schonte Trainer Ricardo Moniz. Es wären wohl elf geworden, hätte sich Ersatztormann Gustafsson nicht vor dem Match krank abgemeldet. Mit Cziommer (diesmal sogar Kapitän) und Pasanen gehörten zwei Spieler zur Gegenwart, die ab Juni keine Zukunft mehr in Salzburg haben.
Im Hinblick auf das Cupfinale am Sonntag gegen Ried eine durchaus legitime Strategie des Cheftrainers, unverständlich war lediglich die Kommunikationspolitik des Niederländers, der noch am Mittwoch bekräftigt hatte, die stärkste Formation in das – aus Salzburger bedeutungslose – Spiel zu schicken.
Meisterliches Engagement
Für die Gäste aus Niederösterreich ging es ja im Fernduell mit der Austria um das große Ganze, den letzten Startplatz im
Europacup. Zumindest die Bedenken aller Austria-Fans konnten bald zerstreut werden, Salzburgs B-Elf zeigte sich engagiert, wenn auch alles andere als eingespielt.
17.800 Zuseher – die zweithöchste Marke der Saison (inklusive Europa League) – dankten es mit ausdauernder Anfeuerung, obwohl die spielerischen Höhepunkte fehlten. Die Mannschaften belagerten einander im Mittelfeld, stellten immer wieder die Räume des Gegners zu, bot sich einmal die Gelegenheit, fehlte die Präzision.
Vorentscheidung
Den ersten Schuss in Richtung Tor der Gäste gaben die Salzburger in Minute 27 durch Talent Savic ab. Auf der anderen Seite ließ Hosiner zwei Top-Chancen auf die Führung aus.
Ab der 51. Minute durfte Maierhofer versuchen, die alleinige Führung in der Torschützenliste zu ergattern (in der 58. Minute verhinderte das die Latte), wenig später erfreuten sich die 17.800 über den Ausgleich von Sturm gegen
Austria.
Die Vorentscheidung im Rennen um Europa vergab erneut Hosiner, der unbedrängt vorbeischoss (74.). Nur wenige Gegner hatten zuletzt in der Red-Bull-Arena so klare Möglichkeiten. Das rächte sich: Cristiano überlief in einem Konter Plassnegger, Tormann Tischler zögerte – 1:0 (77.).
Der Admira blieb nur der Blick nach Graz (3:1 für Sturm) – und der Jubel.
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