Prevljak und Potzmann: Zwei Transfers mit langer Vorlaufzeit

Jeggo (l.) und Potzmann verlassen Sturm ablösefrei

Dass Salzburg Prevljak zurückholt, hat der Rapid-Präsident im April ausgeplaudert. Potzmann redet aber erst nach der Saison

Am 18. April hatte Rapid-Präsident Michael Krammer im VIP-Klub von Sturm Graz ausgeplaudert, dass Smail Prevljak nicht von Mattersburg nach Hütteldorf wechseln wird, weil der Stürmer seinen Vertrag bei Salzburg um vier Jahre verlängert. Fünf Wochen später wurde das Insiderwissen zur offiziellen Meldung: Red Bull holt den Leihspieler zurück und bindet den 23-jährigen Bosnier bis 2022.

Noch länger als bei Prevljak dauert es mit der offiziellen Transferbestätigung bei einem künftigen Rapidler: Marvin Potzmann nimmt seinen (auslaufenden) Vertrag bei Sturm so ernst, dass er erst nach dem Saisonende über seinen Wechsel zu den Grünen reden will. Da Salzburgs Linksverteidiger Andreas Ulmer nicht rechtzeitig fit für den ÖFB wird, tritt mit Potzmann sogar ein ablösefrei verpflichteter Teamspieler den Job bei Rapid an. In die andere Richtung war Thomas Schrammel im Winter noch um 250.000 Euro gewechselt.

Lackner statt Jeggo

Ebenfalls ablösefrei geht James Jeggo. Der bereits unter Vertrag genommene Admiraner Markus Lackner soll den Australier als Sechser in Graz ersetzen.

Start in Stuttgart

Jahrelang haben sie in Stuttgart im Nachwuchs gemeinsam gespielt, der Sprung nach oben ist aber erst über Umwege gelungen: Philipp Mwene und Kevin Stöger verlängern für die nächste Saison die Liste der österreichischen Bundesliga-Legionäre. Mwene wurde von Mainz bis 2021 unter Vertrag genommen. Der 24-jährige Außenverteidiger machte mit zehn Scorerpunkten bei Zweitliga-Absteiger Kaiserslautern Werbung für sich und wechselt ablösefrei.

Der 24-jährige Stöger steht nach bereits neun Jahren in Deutschland vor dem Aufstieg: Nürnberg dürfte das Rennen um den ablösefreien Spielmacher von Zweitligist Bochum machen.

Alexander Huber 24.05.2018