Okotie fällt mindestens acht Wochen aus
Jochbeinbruch lautet die Diagnose für den Sturm-Angreifer. Sein Trainer muss wohl umstellen.
Schmerzhaft war die 0:3-Niederlage bei Rapid für alle Sturm-Spieler. Vor allem, weil die Grazer erstmals in dieser Saison so richtig chancenlos waren.
Dass Niederlagen und schlechte Darbietungen in den Stadien nicht das Allerwichtigste sind, davon wird Rubin Okotie erzählen können. Der Leidensweg: Der Stürmer prallte schon zu Beginn mit dem Ex-Sturm-Verteidiger Mario Sonnleitner zusammen, spielte bis zur Pause weiter, ehe es aber gar nicht mehr ging. "Er sah aus wie Boxer Muhammad Ali, aber nach einer Niederlage", sagte Sturm-Trainer Peter Hyballa nach dem Spiel.
Die zunächst prognostizierte Gehirnerschütterung bewahrheitete sich nicht: Okotie hatte sich gar einen Jochbeinbruch zugezogen. Die Konsequenz: Eine Operation für den 25-Jährigen, der vor Kurzem ein 18-minütiges Comeback im Nationalteam feierte. Er fällt acht bis zwölf Wochen aus, kann Sturm frühestens Ende Oktober wieder helfen.
Umstellungen
Gegen die Admira nächsten Samstag wird Hyballa über Umstellungen nachdenken müssen. Jürgen Säumel steht nach seiner Adduktorenverletzung vor einem Comeback, in der Verteidigung hätte sich der 19-jährige Florian Neuhold längst wieder eine Chance verdient, zumal Nikola Vujadinovic noch nicht die gewünschte Verstärkung ist. Vor allem muss sich Hyballa die Routiniers zur Brust nehmen. Manuel Weber enttäuschte bei Rapid ebenso wie Imre Szabics. Aber Talente hätte Sturm genug im Schlepptau.
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