Salzburgs Chance zur Rehabilitation
Die angeschlagene Hütter-Elf empfängt Celtic Glasgow.
Die Latte haben sich die Salzburger selbst hochgelegt: Vergangene Saison gewann Österreichs Meister alle sechs Gruppenspiele in der Europa League – gegen Standard Lüttich, Elfsborg und Esbjerg.
Ob die Erfolgsserie fortgesetzt werden kann, wird sich am Donnerstag zeigen. Zum Auftakt der Gruppenphase gastiert Schottlands Meister Celtic Glasgow in der Red-Bull-Arena (19 Uhr, live ORFeins, Sky).
Nach drei Niederlagen in Folge ist der Erfolgsdruck nur noch mehr gestiegen: "Wir brauchen einen Befreiungsschlag. Wir haben unsere gemachten Fehler knallhart analysiert und wollen uns geschlossen aus dieser Situation befreien", sagt Trainer Adi Hütter. Schlüssel zum Erfolg soll ein möglichst schneller Führungstreffer sein. "Der könnte viele Blockaden lösen", ist der Vorarlberger, dessen Mannschaft gegen Malmö (0:3), Sturm (2:3) und Wolfsberg (0:1) immer schnell in Rückstand geraten ist, überzeugt.
Hütter glaubt auch, dass die Salzburger Gegner Celtic mit ihrem Offensivpressing Probleme bereiten könnten: "Ich bin mir nicht sicher, ob sie dies aus der schottischen Liga gewohnt sind."
Die Bilanz: Der Vergleich Österreichs – Schottland ist negativ (acht Siege, 14 Niederlagen), jener mit Celtic aber positiv: vier Siege (je zwei durch Rapid und Innsbruck), zwei Remis (beide Rapid) und drei Niederlagen (zwei für Innsbruck, eine für Rapid). Salzburg hat im Europacup noch nie gegen ein schottisches Team gespielt.
Europa League
FC Salzburg – Celtic Glasgow (19 Uhr, SR Dias/Por, live ORFeins und Sky).
Letzte Infos: Bei Salzburg könnte Ulmer (Schulterverletzung) sein Comeback geben. Ob Gulacsi oder Walke das Tor hüten wird, ist geheim. Vorsah, Berisha, Schiemer und Rodnei sind verletzt.
Bei Celtic ist Neuzugang Guidetti nicht spielberechtigt.
Weiters: Dinamo Zagreb – Astra