freizeit.at kurier.at events.at motor.at futurezone.at film.at k.at kurier.tv profil.at lust-auf-oesterreich.at phase6 Lernhaus BAZAR IMMMO Partnersuche Spiele
Farbtupfer: Aufsteiger Austria Salzburg ist dank seiner Fans eine Bereicherung für die Liga. © Bild: Georg Diener Agentur Diener/DIENER / Alex Domanski
Erste Liga
07.08.2015

Der Aufsteiger mobilisiert die Massen

10.000 Fans begleiten Austria Salzburg nach Wals-Siezenheim zum Duell mit Liefering.

Wenn die Bundesliga am Montag die Statistiken und Bilanzen zu dieser Fußball-Runde veröffentlicht, dann wird der FC Liefering in einer Rubrik ganz weit vorne zu finden sein: Nur das Match zwischen Rapid und dem WAC wird hierzulande an diesem Wochenende mehr Besucher anlocken als der Heimauftritt des FC Liefering in der Ersten Liga.

Das liegt aber weniger am Farmteam von Red Bull als vielmehr an der unglaublichen Anziehungskraft des Gegners: Austria Salzburg wird heute (20.30 Uhr, live in ORF Sport +) von Tausenden Fans zum Lokalderby nach Wals-Siezenheim begleitet, "8000 bis 10.000 Anhänger werden es schon sein", versichert Gerhard Stöger, der Sportmanager der Austria.

Der Aufsteiger hat sich erstaunlich gut und schnell in der Ersten Liga eingelebt. Schneller als von vielen Experten erwartet. "Wir haben ja wirklich nicht gewusst, wo wir stehen", erklärt Stöger. Nach drei Runden und fünf Punkten zieht er nun aber "eine erste positive Bilanz".

Die Austrianer haben bisher nicht nur sportlich aufgezeigt, dank seiner treuen Anhängerschaft ist der Verein auch abseits des Rasens eine Bereicherung für die Liga. "Mir persönlich geben ja Duelle mit Wacker, dem LASK oder Austria Klagenfurt mehr als Spiele gegen Liefering. Das hat historisch eine ganz andere Wertigkeit", sagt Stöger.

Rehabilitiert

Derweil hat die Bundesliga bekannt gegeben, dass gegen Andreas Dober kein Verfahren eingeleitet wird. Der St.-Pölten-Spieler soll laut Angaben von Liefering-Coach Thomas Letsch vor einer Woche Raphael Dwamena rassistisch beleidigt haben. Für ein Fehlverhalten gibt es keine Anhaltspunkte, Dober hatte den Vorwurf stets vehement bestritten.