Drogba will kein Schausspieler sein
Chelsea-Stürmer weist die Vorwürfe von Bayern-Coach Heynckes entschieden zurück.
Chelsea-Stürmer Didier
Drogba hat sich gegen den Vorwurf von Bayern-Coach Jupp Heynckes zur Wehr gesetzt, ein Schauspieler zu sein. "Nein, das denke ich nicht. Nein, nein", betonte der 34-jährige Stürmer am Freitagabend bei der Abschlusspressekonferenz vor dem Fußball-Champions-League-Finale in München.
Drogba ließ sich aber zu keinen Sticheleien gegen den Bayern-Trainer hinreißen, nachdem Heynckes gesagt hatte, dass der Ivorer "manchmal seine Schauspielerei" übertreibe. "Ich habe viel Respekt vor ihm, das ist alles, was ich sagen kann", gab Drogba zu Protokoll.
Kein Angebot aus Barcelona
Der Superstar der Elfenbeinküste wollte auch über seine sportliche Zukunft nicht viele Worte verlieren. Sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus, das Finale in München am Samstag könnte nach acht Jahren seine letzte Partie im Chelsea-Trikot sein. "Ich denke nicht daran", sagte Drogba zu seiner Vertragssituation.
Ein klares Dementi kam allerdings zu Spekulationen über ein Interesse des FC Barcelona. "Ich möchte einmal klarstellen, dass es viele Gerüchte gibt, dass ich ein Angebot aus Barcelona hätte. Das ist nicht wahr", erklärte Drogba, der mit seinen Clubkollegen den Titelverteidiger im Halbfinale der "Königsklasse" ausgeschaltet hatte.
Chelsea-Coach Roberto di Matteo zeigte sich einen Tag vor dem Endspiel zuversichtlich. "Ich glaube daran, dass unsere Spieler alle Qualitäten haben, dieses Spiel zu gewinnen", meinte Di Matteo, über dessen Zukunft bei
Chelsea weiterhin Unklarheit herrscht. Der Italiener war erst am 4. März vom Assistenten zum Interimstrainer aufgestiegen. Für ein Gespräch mit Clubbesitzer Roman Abramowitsch habe es noch keine Zeit gegeben, erklärte di Matteo recht gelassen.
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