Arnautovic trug die Rote Laterne
Das Nationalteam trainiert in Seefeld. Arnautovic wäre beim Einlaufen fast überrundet worden.
Nur gut, dass die österreichischen Nationalteamspieler nicht zum Krafttanken nach Seefeld gekommen sind. Sonst wäre Marko Arnautovic am Freitag wohl Gefahr gelaufen, überrundet zu werden.
Beim Einlaufen trug der bekannt lauffreudige Bremen-Legionär souverän die rote Laterne spazieren und man musste für Arnautovic froh sein, dass Marcel Koller andere Prioritäten auf seiner Agenda hat. "Das Defensivverhalten, die Abwehr gegen den Ball. In den Spielen gegen die Ukraine und Rumänien sollte man sehen, was wir trainiert haben", erklärt der Teamchef.
Marcel Koller ist in Seefeld ganz in seinem Element. Er genießt es, die Teamspieler endlich einmal mehrere Tage um sich versammelt zu haben, er freut sich auf die taktische Feinarbeit bis zum 5. Juni. "Ich fühle mich auf dem Platz zu Hause, weil ich hier mehr Einfluss nehmen kann. Das andere ist nur Theorie."
Koller ereilten mittlerweile die nächsten Absagen: Jakob Jantscher (Schulterverletzung) fällt aus, und auch Christoph Leitgeb (Knie) hat Probleme, zudem ist Goalie Robert Almer angeschlagen.
"Ich habe gelernt, dass man als Trainer immer flexibel sein muss", meint der 51-jährige Schweizer.