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© Bild: APA/ROLAND SCHLAGER
Sport/Fußball
16.08.2012

Andreas Weimanns Inselträume

Andreas Weimann will Stammkraft beim Premier-League-Klub Aston Villa werden. Die Chancen stehen gar nicht schlecht.

Österreichs Nationalmannschaft bereitet sich für die WM-Qualifikation vor und könnte im Zuge des Wettbewerbs die eine oder andere offensive Alternative noch brauchen. Name? Andreas Weimann. Beruf? 21-jähriger Angreifer bei Aston Villa, immerhin 14 Einsätze in der englischen Premier League.

Zwei Tore hat Weimann in insgesamt 541 Spiel­minuten erzielt. Eine Quote, die sich in der heurigen Saison nach eigenen Angaben drastisch verbessern soll: "In der letzten Saison habe ich erstmals von Anfang an gespielt und Tore erzielt. Jetzt will ich mehr."

Eine Bänderverletzung hat Weimann völlig überstanden. Gut erkennbar bei seiner Leistung beim U-21-Länderspiel am Dienstag in Norwegen (2:2), in dem er beide Tore für Österreich beisteuerte. Der Wiener konnte die gesamte Vorbereitung unter Aston-Villa-Trainer Paul Lambert absolvieren. Hoffnung macht, dass Weimann in all den Testspielen regelmäßig zum Einsatz gekommen ist. Zuletzt war er gegen Werder Bremen die gesamte Spielzeit über auf dem Platz. Auch das Verletzungspech von Stürmer Gabriel Agbonlahor könnte das Glück für den Österreicher sein.

Am kommenden Samstag beginnt die Premier League, West Ham heißt der Auswärtsgegner. Weimann: "Das ist eine etwas undankbare Aufgabe, weil West Ham gerade aufgestiegen ist und dort sicher große Euphorie herrscht. Aber bei uns freut sich jeder auf das erste Spiel, wir wollen die Premier League unbedingt mit einer besseren Platzierung als letzte Saison abschließen."

Zur Erinnerung: 2011/’12 wurde Villa Sechzehnter.

Träume

Bereits fünf Jahre lang spielt Weimann nun schon in Birmingham. Sein Bekanntheitsgrad hat sich mittlerweile etwas erhöht, "doch es ist nicht so, dass ich nicht in aller Ruhe durch die Stadt spazieren könnte." Sein Vertrag läuft noch bis 2014. Zeit, um sich weiter auf der Insel zu etablieren.

Gerne würde er in England bleiben. Was es dabei zu verbessern gilt? "Vor allem das Abdecken des Balles mit dem Rücken zum Tor und den Kopfball." Auch das sollte Weimann noch in den Griff bekommen.