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Sport
05.12.2011

Fechten: Als Team zu Olympia

Bei der WM in Catania liegt Österreichs Hauptaugenmerk auf dem Florett-Teambewerb.

Die Weltmeisterschaften in Catania sind ab Samstag für Österreichs Fechter vor allem die Möglichkeit, sich die Chancen auf einen Startplatz für die Olympischen Spiele 2012 in London zu wahren. Nicht die Einzelbewerbe stehen für die rot-weiß-roten Herren im Zentrum, sondern der Florett-Teambewerb, in dem realistische Chancen auf ein London-Ticket bestehen. "Italien, Russland, China und Japan sind so gut wie gesetzt, um die restlichen Plätze werden wir als Underdog mitkämpfen", sagte Tobias Hinterseer. Ziel ist ein Platz unter den besten Acht.

Die Top Vier der Rangliste des Weltverbandes sind direkt dabei. Österreichs Ziel muss es sein, dahinterliegend das beste europäische Team zu werden, denn die restlichen Plätze werden nach Kontinenten vergeben. Österreich ist derzeit Zehnter. Und qualifiziert sich die Mannschaft, bekommt die Nation auch drei Einzel-Startplätze.

Hinterseer, der mit Bruder Moritz, Rene Pranz und Roland Schlosser das österreichische Quartett bildet, will die Einzelbewerbe nur "als Generalprobe nehmen, gerade bei einer WM haben wir als Außenseiter nichts zu verlieren, wir können nur gewinnen".

Im WM-Achtelfinale werden die Österreicher möglicherweise bereits auf einen ihrer härtesten Konkurrenten stoßen: Im Auslosungstopf warten Südkorea oder Frankreich. Die Franzosen müssen besiegt werden, da ja von jedem Kontinent nur vier Teams die Reise nach London antreten dürfen.

Kleinberger hofft

Bei den Damen steht das Abschneiden von Sandra Kleinberger im Fokus. Die Kärntnerin hofft nach dem unglücklichen Scheitern vor vier Jahren, als sie zwar das internationale, nicht aber das nationale Olympialimit erfüllt hatte, nun auf mehr Glück und will ihre kleine Chance nutzen. Im Degen-Einzel treten Jörg Mathe und Nikolaus Hofer an.

Die Preisgelder bei der WM sind ordentlich: Einzel-Gold wird mit 15.000 Euro entlohnt, für Rang zwei gibt es 7500 und für den dritten Platz 3750. Die Mannschafts-Weltmeister erhalten 22.500 Euro. Silber ist 11.250 Euro wert, Bronze 7500.