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Sport
22.05.2012

EM der Synchronschwimmen beginnt am Mittwoch

Ab Mittwoch halten die Synchronschwimmerinnen in Eindhoven ihre Europameisterschaften ab.

Dass gleich elf "Nixen" für die Titelkämpfe qualifiziert sind, zeigt einen leichten Aufwärtstrend im OSV-Team. Nadine Brandl muss neben ihrem Solo-Auftritt auf das olympische Duett mit Livia Lang verzichten, Lang kann wegen einer Erkrankung nicht antreten.

Nach der im April geschafften Qualifikation für die Spiele mit Lang hat sich Brandl in den vergangenen Wochen wieder etwas intensiver mit dem Solo beschäftigt. Dabei wurde sie von ihrer Tante Alexandra Worisch unterstützt, 1985 in Sofia mit Eva Edinger Duett-Europameisterin und im Solo Gewinnerin von zweimal EM-Silber und einmal -Bronze. "Ich glaube, ich habe viel von ihrer Erfahrung profitiert", berichtete Brandl von ihrer Arbeit mit Worisch. "Es hat viel Spaß gemacht und ich habe mich stark weiterentwickelt."

Ein kleiner Wermutstropfen war, dass der EM-Siebenten von Budapest 2010 die Zeit zum Trainieren aller Programme etwas knapp wurde. "Die Möglichkeiten zum qualitativen Arbeiten waren eng, da ich an fünf Küren arbeiten musste", sagte die 22-Jährige. Neben jeweils technischer und freier Kür in Solo und Duett kam nun noch die Kombination dazu. In der schwimmt Brandl am Sonntag zum EM-Abschluss Solo- sowie mit Lang Duett-Elemente, dazu kommt noch die achtköpfige Mannschaft.

Brandl hält mit der "Combo" Platz sechs oder sieben für möglich. Mit Dana und Uljana Figura, Marlene und Judith Gerhalter sowie Livia und Leonie Widmann stehen drei Zwillingspaare im "Twin-Team". Lenka Reschenbach, Victoria Weinmann und Alana Windisch vervollständigen das von Albena Mladenowa betreute Team 14- bis 19-Jähriger.

Das österreichische Olympia-Duo Nadine Brandl/Livia Lang kann indes nicht im Duett antreten. Lang leidet seit Montag an einer Stirnhöhlen- bzw. Nebenhöhlen-Erkrankung, an einen Start der 17-Jährigen ist nicht zu denken. Die Hoffnung für einen Einsatz am Sonntag in der Kombination ist aber aufrecht. Für Brandl/Lang geht damit nicht nur ein wichtiger Olympia-Test verloren, sondern auch ein bedeutender Leistungsnachweis für diverse Förder-Einstufungen.

Zudem wurde beschlossen, die für die Kombination qualifizierte achtköpfige Mannschaft auch am Freitag im Teambewerb starten zu lassen, also im Programm ohne inkludiertes Solo und Duett. Ein Problem bereitet den Aktiven das Schwimmen im Sprung-Becken. "Es ist ziemlich ungewohnt", berichtete Brandl der APA. "Wir schwimmen nach der Quer- statt sonst der Längsseite des Beckens."