Politik

Tirol: Haft für argentinische Bankräuber

Der Prozess gegen zwei gebürtige Argentinier, die 2009 und 2010 jeweils einen bewaffneten Banküberfall in Tirol verübt haben sollen, hat am Montag am Landesgericht Innsbruck mit zwei Schuldsprüchen geendet. Der 33-jährige Erstangeklagte wurde wegen schweren Raubes zu elf Jahren, der 29-jährige Zweitangeklagte zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Urteile waren vorerst nicht rechtskräftig. Sowohl die Angeklagten als auch der Staatsanwalt gaben keine Erklärung ab.

Laut den Angaben des Erstangeklagten soll eine derzeit flüchtige Mexikanerin bei einem Überfall beteiligt gewesen sein. Insgesamt habe man rund 250.000 Euro erbeutet, die man anteilsmäßig geteilt habe. Die beiden Argentinier sowie die flüchtige Mexikanerin sollen die Überfälle auf die Tiroler Banken am 25. Mai 2009 und 25. Februar 2010 gemeinsam geplant und letztlich jeweils zu zweit verübt haben. Mitte März 2011 wurden die Männer in Tirol festgenommen.