Die Grünen im Faktencheck
Die Aussagen der Grün-Politiker auf dem Prüfstand - wie wahr sind die Versprechen der Grünen?
Jung, weiblich, urban – und vermutlich ein wenig „bobo“: Das ist der typische Grün-Wähler, besagen Studien. „Die Grüne Alternative“, wie sich die Partei offiziell auch nennt, hat ihre Geburtsstunde im Protest gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf: 1978 wurde erfolgreich gegen die Inbetriebnahme des AKW agitiert, 1984 folgte dann der erfolgreiche Widerstand gegen das Donaukraftwerk Hainburg.
1986 kam es dann zum Zusammenschluss der beiden Grün-Flügel – die konservativeren Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ) fusionierten mit der progressiveren Alternativen Liste Österreichs. Im Zuge der letzten Wahl 2008 konnten die Grünen – damals noch unter dem Vorsitz von Alexander van der Bellen – mit 10,43 Prozent nur den fünften Platz erringen. Durch den „Einzug“ des Team Stronach in den Nationalrat liegen sie nun aber wieder auf Rang vier.