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epa02608387 US Ambassador to the United Nations Susan Rice responds to a question on the situation in Libya during a news briefing at the White House, in Washington DC, USA, 28 February 2011. Ambassador Rice joined a meeting with US President Barack Obama and UN Secretary General Ban Ki-Moon to discuss humanitarian, diplomatic and legal actions needed to stop violence against civilians and provide UN assistance during the current crisis in Libya. EPA/MICHAEL REYNOLDS © Bild: APA/MICHAEL REYNOLDS
USA
05.06.2013

Obama holt Susan Rice doch noch ins Team

Der US-Präsident setzt seine Vertraute als Sicherheitsberaterin durch.

Die vor sechs Monaten als Kandidatin für den Außenministeriums-Posten abgesägte Susan Rice kann nun doch einen großen Schritt auf der Karriereleiter vollziehen: Die UNO-Botschafterin der USA wird nun Nationale Sicherheitsberaterin von Präsident Barack Obama. Vorgänger Tom Donilon tritt nach zweieinhalb Jahren im Amt zurück.

Rice war nach dem 11. September 2012 wegen Äußerungen über den Anschlag auf die US-Vertretung im libyschen Bengasi unter Druck geraten. Sie hatte noch fünf Tage nach dem Anschlag, bei dem US-Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet wurden, die Einordnung als Akt des "Terrors" verweigert. Nach schweren politischen Attacken der Republikaner, die der Ansicht waren, Rice wollen die Gefährdungslage beschönigen, trat sie von der Kandidatenliste für das State Department ab. Obama hatte sie stets verteidigt und sie als "fähige, patriotische und leidenschaftliche" Beamtin gewürdigt.

Nun wird Rice Beraterin Obamas, ein Posten, der politischen Kommentatoren als noch einflussreicher erscheint als jener der Außenministerin.

Gerüchteweise soll Samantha Power den UNO-Posten von Rice übernehmen.