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K wie Konvergenzkriterien: Für viele das Grundübel der aktuellen Misere. 1992 führten die EU-Mitgliedsstaaten fiskalische Vorgabewerte ein, um die Eurozone fit für einen gemeinsamen Währungsraum zu machen. Hätte die griechische Regierung nicht die Zahlen gefälscht, hätte das Land gar nie den Euro einführen dürfen. Doch Deutschland und Frankreich schauten großzügig über dieses Vergehen hinweg. © Bild: Reuters YANNIS BEHRAKIS
Eurozone
09.08.2015

Griechenland: Finnland will nicht mehr zahlen

Insidern zufolge könnte das milliardenschwere Hilfspaket in der kommenden Woche stehen.

Finnland beteiligt sich nach Angaben der Regierung möglicherweise nicht an einem dritten Hilfspaket für Griechenland. Es werde nicht akzeptiert, wenn die Belastungen für Finnland stiegen, sagte Außenminister Timo Soini am Samstag am Rande eines Parteikongresses. Zudem werde Finnland keinen Schuldenschnitt für Griechenland mittragen. Die Hilfspolitik für Griechenland funktioniere nicht.

Langfristig sei ein Austritt des Landes aus der Eurozone wahrscheinlich, sagte der Politiker.

Insidern zufolge könnte das milliardenschwere Hilfspaket in der kommenden Woche stehen. Nach einer Telefonkonferenz der Vize-EU-Finanzminister hieß es aus dem Umkreis der Teilnehmer, der Entwurf einer Grundsatzvereinbarung über neue Finanzhilfen von bis zu 86 Milliarden Euro und die Reformbedingungen dafür könnten am Dienstag vorliegen. Am Donnerstag wäre dann eine Entscheidung des Parlaments in Athen und am Freitag der Euro-Finanzminister möglich. Nach diesem Zeitplan könnte Griechenland am 20. August fällige Kreditrückzahlungen an die Europäische Zentralbank aus dem neuen Programm zu leisten.