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© Bild: Reuters/THOMAS PETER
Nach der Politik
18.12.2013

Westerwelle gründet eigene "Foundation"

Der ehemalige Außenminister will weiterhin auf dem internatinalen Parkett tätig bleiben.

Guido Westerwelle, lange Jahre das Gesicht der FDP, hat nach dem Ausscheiden seiner Partei aus dem Bundestag einen neun Job - und zwar einen, den er für sich selbst kreiert hat: Er gründet gemeinsam mit dem Internet-Unternehmer Ralph Dommermuth die "Stiftung für Internationale Verständigung" gegründet, berichtet Spiegel Online.

Im Mittelpunkt der Arbeit der sogenannten "Westerwelle Foundation" stehe "der internationale Einsatz für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die soziale Marktwirtschaft, Toleranz und für politische und wirtschaftliche Teilhabe" - also durchaus Dinge, die er zu seiner zeit als Außenminister gelernt hat.

Für Aufbruch und Umbruch

Als ehrenamtlicher Vorsitzender des Stiftungsrats werde Westerwelle sich auf die "Arbeit mit und die Unterstützung für Länder im Umbruch und im Aufbruch" konzentrieren, hieß es weiter. Westerwelle hatte das Außenamt ab 2009 vier Jahre lang geführt. Nach der Bundestagswahl im September führte er seine Aufgabe trotz des Ausscheidens der FDP aus dem Bundestag geschäftsführend fort. Mit der Vereidigung seines Vorgängers und Nachfolgers Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag schied Westerwelle aus der deutschen Bundesregierung aus.