02.09.2016
Vadlau verdaut Olympia-Enttäuschung auf Motocross-Maschine
470er-Seglerin Lara Vadlau hat die Enttäuschung über die letztlich doch klar verpasste Medaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro noch nicht weggesteckt. "Das hält immer noch an", gestand die Olympia-Neunte am Freitag in Wien. Eines ihrer Hobbys sei jedoch perfekt, um auf andere Gedanken zu kommen. "Beim Motocross kann ich das vergessen", erzählte die Kärntnerin.
Wie und ob es mit Vorschoterin Jolanta Ogar in Hinblick auf die kommenden Sommerspiele in Tokio weitergeht, könne sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. "Wir haben noch keine Pläne. Es hängt davon ab, welche Bootsklassen 2020 olympisch sein werden", informierte Vadlau. Grundsätzlich hielt die 22-Jährige fest, dass die Finanzierung eine Herausforderung sei. "In Österreich gibt es nur das Bundesheer", merkte die Heeressportlerin an.