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zum Thema Hilfe für Athen
31.10.2012

Absurdes Theater

Weitere Hilfen für Athen zögern nur den absehbaren Zusammenbruch hinaus.

Nichts anderes als das Hinauszögern des Unvermeidlichen

Mag. Michael Bachner | zum Thema Hilfe für Athen

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich in Griechenland bewahrheitet: Anstatt der kleinen Volkswirtschaft mit vereinten (Investitions-)Kräften zu neuem Wirtschaftswachstum zu verhelfen, wurde ein derart scharfer Sparkurs verordnet, dass nun das sechste Rezessionsjahr in Folge bevorsteht. Dem nicht genug: Es droht ein verlorenes Jahrzehnt, wenn nicht gar eine verlorene Generation. Wir reden längst von einem Entwicklungsland, aber mit Euro als Währung.

Die Hilfen der europäischen Geberländer, die vor allem ermöglichen sollen, dass Athen weiter seine Schulden (oder zumindest die Zinsen für diese Schulden) bei eben diesen Ländern begleichen kann, sind damit absehbar verloren. Offen wird über einen zweiten Schuldenerlass, weniger offen über eine Staatspleite debattiert. Das bedeutet nichts anderes als das Eingestehen des Scheiterns. Werden jetzt noch einmal die Fristen erstreckt und weitere 30 Milliarden Euro nach Athen getragen, so ist das nichts anderes als das Hinauszögern des Unvermeidlichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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