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über "Schlag den Raab"
30.03.2014

Schlag den Raab nicht

Wenn Raabs Gegenkandidaten chancenlos sind, ist die Show fad

Guido Tartarotti | über "Schlag den Raab"

Schlag den Raab“. Bubenfernsehen, sagt meine Kollegin Anna. Stimmt. Aber sehr unterhaltsames.

Die Sendung hat einiges getan, um den Ablauf zu straffen (nicht zu sehr – es gehört zum Reiz von „Schlag den Raab“, dass die Show scheinbar ewig dauert). So hat man den verlässlich öden Teil am Anfang – die Kandidatenauswahl – drastisch gekürzt. Diese Auswahl dient ja in Wahrheit auch nur einem Zweck: Damit der Sender über Mehrwert-Telefonnummern Geld verdienen kann.

Aber das nützt alles nichts: Wenn Raabs Gegenkandidaten chancenlos sind, ist die Show fad. Diesmal wurde endlich wieder einmal eine Frau ausgewählt. Die Bundeswehr-Soldatin Karoline wirkte zu Beginn wie die ideale Kandidatin: Sportlich, durchtrainiert, gebildet, schlagfertig. Dann gewann sie ganze zwei Spiele und wirkte am Ende nicht einmal sonderlich traurig über die Niederlage. „Schlag den Raab“ heißt derzeit in der Realität „Schlag den Raab nicht“ – und das ist ein Problem.

Unterhaltung total: Raabs Showformate