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über die Sondersendungen zum Hochwasser in Österreich.
04.06.2013

Die Bilder sprechen für sich

Der ORF hat die Katastrophen-Berichterstattung hervorragend bewältigt

Anna Gasteiger | über die Sondersendungen zum Hochwasser in Österreich.

Aus Sicht einer Konsumentin, die im Hochwassergebiet festsaß, hat der ORF die Katastrophenberichterstattung hervorragend bewältigt: Erste Infos nach dem Aufstehen in der „ZiB“, unmittelbar gefolgt von einer Sondersendung des Regionalradios, ständige News-Updates auf allen Sendern – und, nicht zu Vergessen, das Verkehrs-Rundum-Service, das noch chaotischere Zustände auf den Straßen verhinderte. In solchen Situationen wird deutlich, wie wichtig ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist. Nicht auszudenken, gewisse Privatsender („Iiih, ist das Wetter wieder grauslich heute ...“) müssten diese Aufgaben übernehmen.

Zu den (möglichen) Betätigungsfeldern eines Öffentlich-Rechtlichen in Zusammenhang mit einer Naturkatastrophe gehört auch das anschließende Spendensammeln. Löblich! Aber die montägliche ORF 2-Sondersendung trug phasenweise gar dick auf. Die Bilder sprechen für sich. Die Botschaft wäre auch ohne all die getragene Musik und Betroffenheitsrhetorik angekommen.