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Anstoß: Gipfeltreffen © Bild: Stephan Boroviczeny
Meinung/Kolumnen/Anstoss
15.08.2012

Durchgebrannt

Anstoß: Es ist trotzdem irgendwie schade um Scharner.

Paul Scharner hat ein personelles Problem des Teamchefs um ein Viertel verringert: Aus vier potenziellen Kandidaten für die Innenverteidigung ist ein Trio geworden. Um es bösartig-nüchtern auszudrücken: So herausragend hat Scharner in der Nationalmannschaft nie gespielt, dass man ihn auf Knien bettelnd zu einer Rückkehr bewegen müsste. Es ist trotzdem irgendwie schade um Scharner. Er ist ein seltener Vertreter jener Fußball spielenden Spezies, die auch einmal kritische Worte verliert, die sich kein Blatt vor dem Mund nimmt. Doch jetzt hat er sich dieser positiven Eigenschaft beraubt. Weil ihn niemand mehr ernst nehmen kann. Scharner müsste stolz sein, mit seinem limitierten fußballerischen Rüstzeug so eine Karriere hingelegt, mit 32 noch das Ziel WM vor Augen zu haben. Doch ein Spieler, der den Trainer nicht durch Leistung überzeugen möchte, sondern eine Garantieerklärung für eine Schlüsselposition verlangt, ist für jede Mannschaft schlicht und einfach unbrauchbar.

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