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Neue Figur: Oberyn "The Red Viper" Martell zieht durch die Bordelle von King’s Landing. © Bild: 2013 Home Box Office, Inc. /Sky
TV-Blog
08.04.2014

"Game of Thrones": Der Spannungsabfall war programmiert

Staffel vier, Episode eins: Nach dem Hype um den Staffelstart kam die Ernüchterung.

Begleiterscheinung" - der Name ist Programm: In unserem TV-Blog begleiten Sie unsere Autoren durch neue Shows und Serien - zur Orientierung und ganz subjektiv.

Der Beginn der vierten Staffel "Game of Thrones" musste ja fast enttäuschen, so groß war der Hype um die HBO-Show im Vorfeld. Und trotzdem: "Two Swords", so der Name der ersten Episode der vierten Staffel, war langweilig. Neue Figuren mussten eben erst eingeführt (König Joffrey scheint in Oberyn "The Red Viper" Martell endlich ein ähnlich diabolischer Gegenspieler zu erwachsen), alte Handlungen fertig erzählt werden (die arme Sansa erfuhr von der "Red Wedding").

Keine Angst, weitere Spoiler über die vierte Staffel gibt's hier nicht mehr. Es geht um Grundsätzlicheres. Wer so episch lange erzählt, so viele Handlungsstränge (7 Häuser in Westeros, 3 Drachen, 1 brav gewordener Gnom), parallel laufen lässt, der braucht eben länger um wieder in Fahrt zu kommen. Die Redewendung, dass man in Serien "reinkippen" müsse, kommt eben nicht von ungefähr.

Auch die dritte Staffel hatte da schon ihre Längen, wenn munter zwischen der (bis dahin) uninteressanten Drachenmutter Daenerys Targaryen und den Tyrells, Hodor, den Graufreuds und wie sie alle heißen hin- und hergesprungen wurde. Gut, dass sich die Handlung bis zum Staffelfinale rund um die "Red Wedding" verdichteten. Schade, dass wir dafür in der vierten Staffel wohl noch etwas warten müssen. Da lobe sich einer "House of Cards", wo Produzent Netflix alle Episoden der jeweiligen Staffel gleichzeitig online stellt. Wer dort die Handlung beschleunigen will, der kann einfach gleich die nächste Episode laden.

Schlecht war die erste Folge freilich nicht. "Game of Thrones" unterhält auch in Staffel vier mit gewohnten Tugenden: Sex (eineinhalb Szenen), Brüste (gezählte vier), und Blut (Arya, die Kleinste aus dem stark dezimierten Hause Stark entwickelt sich zu einer richtigen Furie). Das kann schon mal über den einen oder anderen Hänger hinwegtrösten.

Wohl auch in Staffel vier der meist-gehasste Mann in Westeros: König Joffrey (Jack Gleeson) © Bild: 2013 Home Box Office, Inc. /Sky
Was wird aus ihrer komplizierten Liebe? Tyrion Lannister, der "Gnom" (Peter Dinklage), und seine geheime Affäre Shae, gespielt von Sibel Kekili. © Bild: 2013 Home Box Office, Inc. /Sky
Der traurige Held der vergangenen Staffeln: Jon Schnee, bzw. Jon Snow (Kit Harington) © Bild: 2013 Home Box Office, Inc. /Sky
Hat sie in der vierten Staffel ihren großen Auftritt? Drachenmutter Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) © Bild: 2013 Home Box Office, Inc. /Sky

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"Game of Thrones" von A bis Z

Tipp zur besseren Orientierung in der Welt von "Game of Thrones": Unter viewers-guide.hbo.com finden Sie unter anderem eine interaktive Landkarte von Westeros.

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