Fahrkarte statt Behindertenausweis?
Der jüngste Preisträger im KURIER-Gespräch
Am „Welttag der Menschen mit Beeinträchtigungen“, dem 3. Dezember wurden im Wiener MuseumsQuartier zum sechsten Mal diese Preise vergeben, von denen der Juror von der ersten Stunde an, Felix Mitterer, immer wieder betont: „Kein Mitleidsbonus, keine Peinlichkeit – einfach Literatur!“
„So ungefähr mit 17 hab ich begonnen das alles aufzuschreiben, was mir durch den Kopf geht“, schildert Engfer den Beginn seines literarischen Schaffens. „Eigentlich wollte ich zuerst Lieder schreiben, aber ich kann nicht so gut singen.“ Er habe zu der Zeit einmal eine Lesung aus einem Buch gehört, wo jemand sein Leben beschrieben hatte. „Da hab ich dann begonnen davon zu schwärmen, selber auch so etwas zu machen. Ja und so hab ich mich dann hingesetzt und angefangen. Ich schreib zuerst meistens mit der Hand vor und tippe es erst dann in den Computer.“
Neben der Arbeit in einer technischen Werkstatt und dem Schreiben malt Engfer gerne, „manchmal zu Texten, manchmal nur so“.