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Franz Welser-Möst © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH
Wiener Staatsoper
15.09.2014

Verträge mit Welser-Möst aufgelöst

Die Wiener Staatsoper und Franz Welser-Möst haben sich einvernehmlich geeinigt.

Die Wiener Staatsoper und ihr zurückgetretener Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst haben nun alle Formalitäten erledigt. Die Verträge hinsichtlich der Generalmusikdirektion und der vereinbarten Dirigate für 2014/2015 wurden einvernehmlich aufgelöst, wie seitens der Staatsoper zu erfahren war. Es sei festgehalten worden, dass aus den aufgelösten Verträgen keine wechselseitigen Ansprüche bestehen.

Am 5. September hatte Welser-Möst überraschend sein Amt sowie alle geplanten Dirigate am Haus mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. "Differenzen über die künstlerische Ausrichtung" gab der Dirigent als Grund dafür an.

Welser-Möst war ab Herbst 2010 Generalmusikdirektor an der Staatsoper unter Dominique Meyer. Sein Vertrag, erst 2012 verlängert, wäre bis 2018 gelaufen.

Wien-Konzert nach Opern-Aus

Am Sonntag dirigierte er sein erstes Wien-Konzert nach dem Aus bei der Staatsoper. Das Cleveland Orchestra, dessen Chefdirigent Welser-Möst weiterhin ist, spielte im Musikverein Brahms und ein Flötenvirtuosen-Stück des Zeitgenossen Jörg Widmann. Dafür gab es großen Applaus.