Soul-Jazz-Größe Terry Callier ist tot
Terry Callier, als großer Soul-Interpret und neuer Curtis Mayfield gefeiert, ist am Sonntag mit 67 Jahren gestorben.
Er wurde als großer Soul-Interpret und neuer Curtis Mayfield gefeiert, obwohl er Anfang der 80er-Jahre seine Karriere als Sänger und Songschreiber nach fünf Alben an den Nagel gehängt hatte: Terry Callier, Afroamerikaner aus Chicago, in den 90ern von Dancefloor-Größen wie 4 Hero und Massive Attack wiederentdeckt, ist am Sonntag mit 67 Jahren gestorben. Bei den Songs, etwa auf "Time Peace", scheint seine Baritonstimme wie eine Feder in bewegter Luft in leichter, optimistischer Atmosphäre zu schweben.
Zurückhaltend, aber eindringlich versetzt sie die Herzen seiner Zuhörer in Bewegung. Callier war kein Prediger. Eher ein moderner Griot: Wie ein weiser Erzähler afrikanischer Tradition konnte er seine Zuhörer mit ihrem Inneren in Einklang bringen, sie Natur, Liebe, Spiritualität empfinden lassen und diese Empfindungen vom Rhythmus der Musik forttragen lassen.