MAK zeigt die "100 besten Plakate"

Die Gewinner des Wettbewerbs europäischer Grafikdesigner sind ab 4. September im Museum für Angewandte Kunst zu sehen.
Ein psychedelisches Muster aus sich radial ausbreitenden, bunten Linien.

Die besten Arbeiten von Grafikdesignern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind ab dem 4. September im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) zu sehen. Mit der Ausstellung "100 beste Plakate" präsentiert das MAK bereits zum sechsten Mal die Gewinner des Wettbewerbs europäischer Grafikdesigner.

1.700 Einreichungen

Aus rund 1.700 Einreichungen wählte eine Jury um Vorsitzenden Chrisitan Brändle aus Zürich die 100 Siegerplakate, von denen 49 aus Deutschland, 47 aus der Schweiz und nur drei aus Österreich stammen. Dazu wurde auch die österreichisch-schweizerische Koproduktion der Grafiker Melk Imboden und des Künstlers Benjamin Hirte für dessen Ausstellung "Sichtwechsel" im MAK prämiert.

Die Plakate im Überblick

Ein Werbeplakat für das 21er Haus Museum für zeitgenössische Kunst in Wien.

100 Beste Plakate im MAK
Das Profil eines jungen Gesichts, überlagert von horizontalen Linien und Textfragmenten.

100 Beste Plakate im MAK
Eine Collage verschiedener Wiener Sehenswürdigkeiten und Straßenschilder, darunter der Gürtel und die Josefstädter Straße.

100 Beste Plakate im MAK
Ein Veranstaltungsplakat für das „rhiz“ im Februar 2012 mit einer Liste von Künstlern und Bands.

100 Beste Plakate im MAK
Ein Veranstaltungsplakat für den März 2012 mit verschiedenen Live-Auftritten im Rhiz.

100 Beste Plakate im MAK
Ein orangefarbenes Plakat wirbt für das Jugendtheater Sempach mit dem Stück „Between Me And Tomorrow“.

100 Beste Plakate im MAK
Eine Menschenmenge versammelt sich auf einem Platz mit der Aufschrift „Simon Gallus Fotografie“.

100 Beste Plakate im MAK
Ein Getränkebecher liegt auf dem Deckel, aus dem rote Flüssigkeit läuft.

100 Beste Plakate im MAK
Das Gesicht von Maria Aljochina ist teilweise mit dem Wort „got scared“ bedeckt, eine Anspielung auf Putin.

100 Beste Plakate im MAK
Eine Bleistiftzeichnung zeigt eine Tüte voller Augäpfel.

100 Beste Plakate im MAK
Ein roter Apfel ist von pinkfarbenen Farbspritzern umgeben.

100 Beste Plakate im MAK
Das Plakat für das CTM.12 Festival in Berlin zeigt ein abstraktes, spektrales Design.

100 Beste Plakate im MAK
Luftaufnahme der zerstörten Anlage des Kernkraftwerks Fukushima.

100 Beste Plakate im MAK
Ein handgezeichnetes Poster für das Reeperbahn Festival 2012 mit einer Menschenmenge und einem Monster.

100 Beste Plakate im MAK
Das Plakat für die B3 Biennale des bewegten Bildes 2013 zeigt ein psychedelisches Muster.

100 Beste Plakate im MAK
Ein abstraktes Schwarz-Weiß-Bild eines Hauses mit Balkonen und Fensterläden.

100 Beste Plakate im MAK
Ein stilisierter Fingerabdruck mit einem stilisierten Blatt und einem Pinselstrich.

100 Beste Plakate im MAK
Ein Felsblock im Wald dient als Hintergrund für das Festival „Archipel“ in Genf.

100 Beste Plakate im MAK
Eine BMW F 800 GS, die als stilisierte Wespe mit gezeichneten Flügeln dargestellt ist.

100 Beste Plakate im MAK
Ein grüner Ballon verdeckt den Körper einer gezeichneten Figur mit Stock.

100 Beste Plakate im MAK
Ein Theaterplakat für „Der Froschkönig“ nach den Gebrüdern Grimm.

100 Beste Plakate im MAK
Eine stilisierte Darstellung eines Strommastes mit schwebenden Tieren und dem Schriftzug „The Tree of Energy“.

100 Beste Plakate im MAK
Der Text „Ouzo and Out!“ steht in weißen Buchstaben auf blauem Grund.

100 Beste Plakate im MAK
Das Wort „Berlin“ ist mit bunten Stiften und Farbpulver auf einem weißen Hintergrund dargestellt.

100 Beste Plakate im MAK

Zwischen Kunst und Kommerz

Das Atelier 3007 Wien von Eva Dranaz und Jochen Fill ist heuer bereits zum sechsten Mal erfolgreich. Der österreichische Beitrag konnte die Jury mit gleich zwei Plakatserien überzeugen. Außerdem wurde mit Christof Nardin (Bueronardin) ein ehemaliger Student der Grafikklasse der Universität für angewandte Kunst prämiert. Er gestaltete sein Plakat für die Eröffnung des 21er Haus in Wien.

Angesiedelt zwischen Kunst und Kommerz überzeugen die gekürten Sujets mit innovativen, ideenreichen Ausdrucksformen, von Fotografie, Bildwitz und Spiel mit Typografie bis zu visuellen Überraschungen, heißt es dazu in der Presseaussendung des MAK.

Info

Wo: MAK-Kunstblättersaal; Vom 3. September – 10. November.
Wann: Di 10:00–22:00 Uhr, Mi–So 10:00–18:00 Uhr. Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr
Eintritt frei

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