12.11.2013
Daunenjacken im Test
Als der Bayer Klaus Obermeyer 1950 als Skilehrer nach Aspen ging, blieben die Schüler aus – es war zu kalt. Da erfand er die Daunenjacke und allen wurde warm – ums Herz und überhaupt. Ein Streifzug durch das aktuelle Angebot.
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***** Muss haben! Pronto!
**** Will haben!
*** Durchaus, durchaus
** Besser als ein Kartoffelsack
* Da geh ich lieber nackt
Wir danken Sport Eybl für die Bereitstellung der Test-Jacken (ausgenommen Duvetica, Colmar und Napapijri)
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Ob blond, ob braun: Die Farbe mögen alle: „Senf ist schön.“ Auch der Schnitt gefällt. „Macht eine tolle Taille“. Die gestrickte Kante wird als „edel“ verbucht, das Label-Emblem außen nicht: „Schiach“. Gewicht: „Mittelschwer.“
Kejo Damen-Jacke „Tama“, Senf um € 185.
PREIS-LEISTUNG ***
KUSCHEL-EFFEKT **
TREND-FAKTOR *** © Bild: Deutsch Gerhard
Die Farbe? „Nett“. Und: „Schrill.“ Aber, meint eine Testerin: „Eher was für Teenies.“ Und sonst? Das Gewicht: „Leicht.“ Das Gefühl beim Tragen: „Wärmt schnell und bietet gute Bewegungsfreiheit.“ Und überhaupt? „Will ich haben.“ Dann ein Einwand: „Vielleicht beeinflusst uns die bekannte Marke.“ Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Jack Wolfskin Damenjacke „Helium Down“ um € 150.
PREIS-LEISTUNG ****
KUSCHEL-EFFEKT ***
TREND-FAKTOR *** © Bild: Deutsch Gerhard
Die Jacke kommt an. Gelobt werden der „hohe Tragekomfort“, „die Länge, die über die Hüften geht“ und „der gute Schnitt“. Der Trick: Die Daunen-Kammern werden in der Taille dünner. Das Verhältnis 70/30 Daune zu Feder ist gängig und völlig okay. Das haben auch Jacken von „Boss“. Nur: Hier stimmen Preis und Leistung optimal. Minus: Das Gewicht. Keine Spur von federleicht.
Lutha Damen-Jacke um € 130.
PREIS-LEISTUNG *****
KUSCHEL-EFFEKT ***
TREND-FAKTOR *** © Bild: Deutsch Gerhard
Die Jacke kann was und wird nicht lang herrenlos bleiben. Auffällig: Superwarm, superleicht und superlange Ärmel. „Die Farbe ist klass’“, meinte ein Tester. Was noch klass’ ist: „Sie fühlt sich gut an.“
Dynafit Herren-Jacke „Cho Oyo“ um € 300.
PREIS-LEISTUNG ****
KUSCHEL-EFFEKT ***
TREND-FAKTOR ** © Bild: Deutsch Gerhard
„Die Farbe ist so frisch wie ein Sommereis“, meint ein Tester verzückt. „Total knallig“, sagte ein anderer und findet Gefallen am verstellbaren Bund (auch an den Handgelenken). Gut: Das Verhältnis von Gewicht, Wärme und Komprimierfähigkeit. Weniger gut die Ärmel: „Dick wie Wurst“, heißt es. Und: „Man muss den Michelin-Style mögen.“
Millet „Down Alpine“ um € 280.
PREIS–LEISTUNG ***
KUSCHEL-EFFEKT ***
TREND-FAKTOR ** © Bild: Deutsch Gerhard
Ein Kurzmantel wie dieser ist „der perfekte Popowärmer.“ Die Füllkraft liegt bei 700 cuin. Ein guter Wert, der für die Bauschkraft steht. Was an dem Mantel gefällt: „Er ist dünn, hält aber warm.“ Und er sitzt gut. „Damit kann man Gassi gehen und ins Theater.“
North Face Damenmantel „Upper West Side“ um € 320.
PREIS-LEISTUNG ***
KUSCHEL-FAKTOR ***
TREND-FAKTOR *** © Bild: Deutsch Gerhard
In ist, wer drin ist, beziehungsweise steckt. Die Jacke ist bauschig und trotzdem schmal geschnitten. „Sie macht auch keinen Buckel.“ Und kuschelig ist sie sowieso. Beste Farbe: Olivgrün. Wunderschön: „Der leicht schimmernde Stoff.“ Der Berg ruft. Das Tal auch. Eine Investition, die sich lohnt.
Duvetica „Thiacinque Down“ Jacke um € 399.
PREIS-LEISTUNG ****
KUSCHEL-EFFEKT *****
TREND-FAKTOR ***** © Bild: Duvetica