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Von Links: Nina BAchmayer, Sabrina Koch, Brit Bernhart, Dominik Band, Marco Kaiser © Bild: ILR
Leichte Sprache
23.11.2015

Verstehen ist alles

Am 14. Oktober war die Inklusive Lehrredaktion zu einer Fach-Tagung eingeladen. Das Thema war Gleich-Berechtigung in Sprache und Leben. Dazu waren Experten eingeladen, die sich damit auskennen und dazu forschen.

Was braucht es, damit auch Menschen mit Behinderung sich im Leben gleichberechtig fühlen?
Damit beschäftigen sich viele Fachleute.

Diese Experten haben darüber Vorträge gehalten.
Die Tagung wurde von der Organisation "Auftakt" organisiert.

Die Themen:

  • Was kann Sprache?
  • Wie funktioniert Sprache?
  • Presse-Konferenz

Eine Konferenz ist eine Besprechung, in der Themen diskutiert werden.
Dabei waren Kameras aufgebaut, die die Diskussion aufgenommen haben.


Während der Presse-Konferenz haben wir uns aufgeteilt.
2 von uns gingen zur Presse-Konferenz und die anderen
sind da geblieben, um den Vortrag zu Ende zu hören.

  • Befreit uns Leichte Sprache von schwerer Sprache?
  • Die ÖBB machen Informationen barrierefrei
  • Diskussions-Runde über Rechte von Kunden und Kundinnen
  • Vortrag über Produktion und Selbstständigkeit
  • Vortrag darüber, wenn Kundinnen und Kunden nicht sprechen können
Persönlicher Bericht von einer Frau mit Behinderung

Sie hat eine Ausbildung zur Befragerin gemacht.
Die Ausbildung hat sie in Kärnten gemacht,
doch dort hat sie keine Arbeit gefunden.
Also ist sie nach Graz gezogen.
Dort ist es leichter für Menschen mit Behinderung, Arbeit zu bekommen.
Ihre Eltern wollten das nicht, weil sie nicht gedacht haben, dass sie was Richtiges arbeiten kann.
Doch sie hat es geschafft.
Jetzt fährt sie mit ihren Kollegen in Wohnhäuser und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Dort befragt sie die Leute, wie zufrieden sie mit der Betreuung und ihrer Lebens-Situation sind.
Das nennt man auch Evaluation.

- Vortrag von der Volks-Anwaltschaft
- Abschließende Diskussions-Runde

Barrierefrei

Die ganze Veranstaltung war barrierefrei:
Es gab einen Vorbereitungs-Tag in leichter Sprache.
Außerdem gab es für gehörlose Menschen 2 Übersetzer.
Alles Gesprochene wurde auf einer großen Leinwand mit Computer mitgeschrieben.
Das nennt man Schrift-Übersetzung.
Für die Menschen, die nicht alles verstehen konnten.
Es gab auch eine Frau, die alles Gesagte in Zeichnungen
festgehalten hat.
Die wurden auch groß auf der Leinwand gezeigt.
Für Rollstuhl-Fahrer war auch alles barrierefrei.
Das heißt, sie konnten alles problemlos erreichen.

Man konnte die Vortragenden auch unterbrechen
wenn man etwas nicht verstanden hat oder eine Frage hatte.
Dafür bekam man 3 Karten:

- 1 grüne für: ich verstehe alles gut,
- 1 rote für: verstehe ich nicht
- 1 gelbe gelbe war für: ich habe eine Frage

Noch einmal für alle:
Barriere-Freiheit heißt,
dass alle Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Egal ob nun schriftlich oder beim Hören,
oder beim Sprechen oder für Rollstuhl-Fahrer.

Bericht von Kaiser Marko