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Chronik/Wien
01.07.2019

U4- und S45-Sperre: Erste Bewährungsprobe für den Ersatzverkehr

Abschnitte der Linien sind in den kommenden Wochen gesperrt. Am Montag waren Ersatzbusse erstmals im Berufsverkehr im Einsatz.

Die sommerliche Nervenprobe für Wiener Öffi-Nutzer hat begonnen: Wie berichtet, haben die Wiener Linien wegen Bauarbeiten mit Ferienbeginn die U4 zwischen den Stationen Karlsplatz und Längenfeldgasse gesperrt. Die Haltestellen Margaretengürtel, Pilgram- und Kettenbrückengasse fallen daher bis Anfang September aus.

Zeitgleich wurde in einem Abschnitt der Vorortelinie eine Großbaustelle gestartet: Die S45 kann deswegen bis 22. Juli nicht zwischen Ottakring und Hütteldorf fahren.

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Für Fahrgäste bedeutet das: Großräumig ausweichen oder den Schienenersatzverkehr nutzen. Dieser bestand am Montagfrüh im Berufsverkehr seine erste Bewährungsprobe.

Die Busse waren gut gefüllt.

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Die Wiener Linien hatten entlang der gesperrten Strecke rund 30 Mitarbeiter postiert, um die Fahrgäste zu den Ersatzbussen zu lotsen. Auch an den stillgelegten S45-Stationen waren Auskunftspersonen postiert. Zusätzlich informierten Infotafeln über die Sperren.

Die S45-Ersatzbus-Haltestelle in Hütteldorf.

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Beim KURIER-Lokalaugenschein verlief der Verkehr auf beiden Ersatzlinien ohne gröbere Probleme. Für Unmut sorgten bei machen Fahrgästen die nötigen Fußmärsche zu den Bushaltestellen und die im Vergleich zur Schiene längere Fahrzeit.