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"Küssen gegen Homofeindlichkeit" vor der Uni Wien. © Bild: APA/HANS PUNZ
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23.06.2016

Schmusen vor der Uni: Protest gegen Homofeindlichkeit

Ein lesbisches Pärchen sollte an Uni Wien Küssen unterlassen, nun wurde protestiert.

Unter dem Motto "Love is never wrong" haben am Mittwochnachmittag vor der Universität Wien rund zehn vorwiegend gleichgeschlechtliche Paare miteinander geschmust. Zum "Küssen gegen Homofeindlichkeit" hatte die HochschülerInnenschaft aufgerufen, nachdem in der Vorwoche ein lesbisches Pärchen von einer Securitymitarbeiterin der Uni zum Unterlassen eines Kusses aufgefordert worden war.

ABD0081_20160622 - WIEN - ÖSTERREICH: Aktion der ÖH Wien "Küssen gegen Homofeindlichkeit" am Mittwoch, 22. Juni 2016 vor der Universität in Wien. - FOTO: APA/HANS PUNZ © Bild: APA/HANS PUNZ

Begründet wurde dies damit, dass die Frauen sich in einem öffentlichen Raum befänden, "es ja nicht sexy ausschaut" und die Portiere "das auch nicht mehr sehen wollen". Die Uni Wien verwies darauf, dass sich das Paar in der Aula offensiv "auffällig verhalten" habe, räumte aber eine unpassende Wortwahl ein. Diese spiegle nicht das Selbstverständnis der Uni als "Ort der Toleranz und Gleichberechtigung" wider. Als Reaktion blieb die Regenbogenfahne auch heute gehisst, im Anschluss an die Kuss-Aktion lud die Hochschule zu einer kostenlosen Regenbogenführung.

ABD0083_20160622 - WIEN - ÖSTERREICH: Aktion der ÖH Wien "Küssen gegen Homofeindlichkeit" am Mittwoch, 22. Juni 2016 vor der Universität in Wien. - FOTO: APA/HANS PUNZ © Bild: APA/HANS PUNZ