freizeit.at kurier.at events.at motor.at futurezone.at film.at k.at kurier.tv profil.at lust-auf-oesterreich.at phase6 Lernhaus BAZAR IMMMO Partnersuche Spiele
Der Fall Bakary sorgt weiter für Wirbel. © Bild: KURIER/Gilbert Novy
Bakary J.
13.11.2014

Folterfall: Ex-Cops "unglaubwürdig"

Wiener Polizei nimmt zum Folterfall Bakary J. Stellung.

Erstmals nimmt die Wiener Polizei zum Vorhaben von drei verurteilten Ex-Polizisten Stellung, die den Folterfall Bakary J. neu aufrollen wollen. Die ehemaligen WEGA-Beamten behaupten unter anderem, ihr Dienstgeber, die Landespolizeidirektion Wien, hätte sie zu den Geständnissen gedrängt und im Gegenzug einen Verbleib im Dienst zugesagt – und dies letztlich nicht gehalten.

"Unglaubwürdig"

Wiens Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl erklärte am Donnerstag in einer Aussendung: "Theorien, wonach die Beamten unter Zusage milderer disziplinärer Ahndung zu Geständnissen im Strafverfahren bewegt worden sein sollen, scheinen weit hergeholt. Dass sich ein ,unschuldiger’ Polizist – von der Dienstbehörde – wahrheitswidrig zu einem Geständnis der Folter hinreißen lassen sollte, klingt völlig unglaubwürdig."

Die besagten drei Ex-Beamten hatten im Jahr 2006 den Schubhäftling Bakary J. in einer Halle gefoltert.