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Pope Francis celebrates a mass during his visit at Lampedusa Island, southern Italy, July 8, 2013. Pope Francis makes his first official trip outside Rome on Monday with a visit to Lampedusa, the tiny island off Sicily that has been the first port of safety for untold thousands of migrants crossing by sea from North Africa to Europe. The choice of Lampedusa is a highly symbolic one for Francis, who has placed the poor at the centre of his papacy and called on the Church to return to its mission of serving them. REUTERS/Alessandro Bianchi (ITALY - Tags: RELIGION) © Bild: Reuters/ALESSANDRO BIANCHI
Vatikan
12.07.2013

"Zahlreiche Herrscher über den Papst"

Papst Franziskus ist seines Terminkalenders eigener Herr und voll des Lobes für seinen Vorgänger.

Papst Franziskus hat in einem Telefonat mit einem befreundeten Journalisten zugegeben, dass der Beginn seines Pontifikats nicht einfach war. "Hier gibt es zahlreiche 'Herrscher' über den Papst, die schon viele Dienstjahre haben", wurde Franziskus von dem Journalisten Jorge Milia zitiert. Das Interview wurde auf der katholischen Webseite "Terre d'America" veröffentlicht.

Franziskus betonte, dass ihn jegliche Änderung viel Anstrengung gekostet habe. Das Schwierigste sei es gewesen, dass andere über seine Tagesagenda bestimmen wollten. "Ich allein, nicht meine Sekretäre, muss entscheiden, wen ich treffen soll", betonte Franziskus.

Daher habe er beschlossen, nicht im Apostolischen Palast, sondern im Gästehaus Santa Marta zu wohnen, um zu verhindern, dass er wie andere Päpste zu einem 'Gefangenen' seiner Sekretäre werde, berichtete Milia.

Jorge Mario Bergoglio lobte seinen Vorgänger Benedikt XVI.. "Du kannst Dir die Weisheit und die Demut dieses Menschen nicht vorstellen", betonte Franziskus.