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epa03487042 A handout photograph dated 07 November 2012 and made avialable by Birmingham University Hospitals on 26 November 2012 showing Malala Yousafzai reading a book in her room at Birmingham University Hopsital, Birmingham, central England. Malala was flown to Engalnd for treatment after she was shot in the head by the Taliban as she sat on a bus on her way from school in the Swat Valley, in northern Pakistan, following her lessons on 09 October 2012. Media reports on 26 November 2012 state that banned Muslim preacher Sheikh Omar Bakri is planned to issue a fatwa against her at a conference at the Lal Masjid (red mosque) in Islamabad on 30 November 2012, stating the Malala Yousafzai should be sentenced to death. Bakri, was banned from Britain in 2005 after blaming the 7/7 bombings on the British public and Government. EPA/UNIVERSITY HOSPITALS BIRMINGHAM / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES © Bild: APA/UNIVERSITY HOSPITALS BIRMINGHAM / HANDOUT
Pakistanische Schüleraktivistin
01.02.2013

Malala für Friedensnobelpreis nominiert

Unter den Anwärtern sind auch Menschenrechtler aus Russland und Weißrussland.

Ihr Widerstand gegen die Taliban machte sie bekannt, nun wurde die pakistanische Schülerin Malala Yousafzai für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert. "Ein Preis für Malala wäre nicht nur zeitgemäß und passend in der Reihe der Preise für Vorkämpfer von Menschenrechten und Demokratie, sondern würde auch die Themen Kinder und Bildung auf die Tagesordnung setzen", erklärte der Chef des Osloer Friedensforschungsinstituts, Kristian Berg Harpviken, am Freitag. Abgeordnete aus Frankreich, Kanada und Norwegen hatten die 15-Jährige unabhängig voneinander für den Preis nominiert.

Die Pakistanerin war Anfang Oktober in ihrem Schulbus von einem Taliban-Kämpfer angegriffen und von Kugeln in Kopf und Schulter getroffen worden. Sie überlebte nur knapp. Malala war zu Bekanntheit gelangt, nachdem sie sich in einem BBC-Blog für das Recht von Mädchen auf Bildung einsetzte.

Weitere Nominierte

Neben Malala sind auch Menschenrechtsaktivisten für den Friedensnobelpreis nominiert, die bereits in den vergangenen Jahren für die Auszeichnung gehandelt worden waren. Unter ihnen sind der derzeit inhaftierte weißrussische Aktivist Ales Beljazki und die russische Aktivistin Ljudmila Alexejewa.

Das Vorschlagsrecht für den Preis haben tausende Persönlichkeiten, neben Parlamentariern unter anderen Minister, Vertreter internationaler Organisationen, einige Hochschulprofessoren und ehemalige Preisträger. Die Identität der Anwärter wird traditionell geheim gehalten. Jeder, der zum Einreichen von Vorschlägen berechtigt ist, darf jedoch seinen Kandidaten öffentlich nennen. Der diesjährige Preisträger wird im Oktober bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr erhielt die Europäische Union den Friedensnobelpreis.